Knochenfütterung

  • Hallo.
    Ich lese immer wieder, dass auch Knochen zum Barf gehören. Da habe ich von Anfang an ein mulmiges Gefühl gehabt, dass nur noch stärker wurde, als man von Hühnerknochen sprach. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe immer gelehrt bekommen: "Gib dem Hund keine Knochen, die splittern!"
    Was genau versteht man unter "rohen, fleischigen Knochen"? Ich muss dabei immer an ganze Rinderbeine denken.. uargh. Könnt ihr mir allgemein ein paar Hinweise zur Fütterung von Knochen geben? Mein Hund ist ein unkastrierter Rüde, der 20 Kilogramm wiegt und normal-aktiv ist.
    Liebe Grüße.

  • Rohe fleischige Knochen sind generell Knochen mit Fleisch dran z.B. ein Hühnerbein.
    Ja ich weiß am Anfang wird einem etwas mulmig, man kennt ja die Horrorgeschichten grade bei Geflügelknochen. Wenn man diese erhitzt hat, trifft es auch zu. Roh und mit Fleisch ummantelt sind die Knochen aber in der Regel harmlos.

  • Auch ich habe großen Respekt davor gehabt aber es stimmt was Raphaela sagt roh ungefährlich obwohl, ich steh heute noch bei ihr wenns Knochen gibt :ch: heute gabs Hase ganz ohne Probleme ,sie hat aber dafür Schwierigkeiten wenn ich Hals(Knorpel) fütter da wird gekotzt also laß ich den halt .Das ist aber bei allen Hunden unterschiedlich muß man halt austeseten.

  • Ich würde es zu Anfang mir Hühnerhälsen probieren. Die sind relativ klein und nicht so hart.
    Mir wurde damals empfohlen, in der Umstellungszeit (ca. 4 Wochen) erstmal keine Knochen zu füttern, weil de Verdauung des Hundes sich erst an die neue Nahrung gewöhnen muss und es mit Knochen anfang Probleme geben kann. Ich habe es auch so gemacht und dann mit einer Mahlzeit Hühnerhälsen pro Woche angefangen. Das hat super funktioniert. Inzwischen gibts bei uns Putenhälse, die so dick sind wie mein Handgelenk.


    Viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Nadine

  • Schließ mich jacky an, am Anfang keine Knochen.Es hat aber nichts mit der Nahrungsumstellung zu tun sondern mit der nicht vorhandenen Magensäure von ca. 5,5 -5,7% .Wenn die noch nicht aufgebaut ist haben sie Probleme beim Kott absetzen,weil die Knochen noch nicht optimal verdaut werden.So hab ich das Verstanden.Mach dir am Anfang nicht all zuviel Gedanken das verwirrt ein nur.Ich bin ein halbes Jahr nach der Umstellung auf Rohfutter in das Forum reingekommen und habe mich dann dann weiter Informirt,man lernt sowieso immer dazu. Ich würde mit verschiedenen Ölen ,2mal die Woche eine Prise Meersalz und einem guten Mineral anfangen und nach und nach kommst du rein.PS.Öle kaltgepresst :rhund:

  • die anderen haben eh schon alles wichtige gesagt....


    ich gebe gerne kalbsbrustbein oder halt überhaupt knochen vom kalb weil die doch eher "weicher" sind...ansonsten bekommt sie auch hühnerrücken...


    bei der knochenfütterung hab ich garkein schlechtes gewissen mehr - und sie liebt es auch =)

  • Ich hänge hier mal meine Frage mit dran...


    Wie hart, wie schwer verdaulich sind denn Rinderrippen..?


    Meine Hunde werden zwar jetzt bald ein Jahr gebarft, aber der eine hat immer noch Probleme mit manchen Knochen.


    Putenhälse und Hühnerflügel sind aber ok. Ansonsten füttere ich gerne mal Gabelknochen.


    Nun habe ich aber einen Sack voll Rinderrippen bekommen.....

  • Rippen von erwachsrenen Rindern sind sehr hart, kann passieren dass Hunde damit Probleme haben. Ich würde es einfach mit einem kleineren Stück probieren und dann weitersehen.
    Meine hatten nie Probleme mit Rinderrippen, bei Kalbsrippen aber gab es regelmäßig Durchfall.


    Übrigens Gabelknochen sind keine Knochen, sondern nur Knorpelstücke.

  • Ich hätte da auch noch ne Frage zur Knochenfütterung. Stimmt es, dass beim erwachsenen Hund der Ca-Bedarf gedeckt ist, wenn es jeden 2. Tag eine Knochenmahlzeit gibt, sofern sie auf das Gewicht des Hundes abgestimmt ist. Also muß dann kein Ca mehr supplementiert werden, z.B. über Eierschalenpulver.

  • Es kommt dann natürlich auf die Knochenart drauf an: z.B. Rinderknochen enthalten sehr viel Ca, Hü-Knochen hingegen bedeutend weniger. Aber wenn du die Menge der Knochenfütterung auf das Gewicht deines Hundes abstimmst, musst du kein zusätzliches Ca dazu füttern.



    Dein Hund wiegt 27 kg. Wenn du das x 80mg Ca nimmst, hast du die ungefähre Ca-Menge pro Tag. Und wenn du die x 7 (Tage) nimmst, dann weißt du, wieviel Ca dein Hund ungefähr in einer Woche benötigt. Diese Menge kannst du dann ganz einfach auf mehrere Tage in Knochenmahlzeiten umlegen. ^^

  • Danke Andrea, ich meinte eigentlich, ob sich die Ca-Gabe etwas pauschalisieren lässt, ohne wildes rumgerechne, bin langsam zu faul zum rechnen. Hab die letzten Wochen mehrere Futterpläne und Entwürfe berechnet. Ich wollte mal was einfaches haben =) Wenn Dundee alles verträgt, würde ich bei den Knochen zwischen Hähnchenhälsen, Geflügelkarkassen, Kalbsbrustbein und Wildknochen wechseln. Das im Wechsel jeden 2. Tag und ich kann Eierschalen und sonstige Suppies weglassen? Brauch mir darüber nicht den Kopf oder den Taschenrechner zerbrechen? Das wäre zu schön... träum

  • du kannst aufhören zu träumen :) .... mit den knochen alle 2 tage ist der kalziumbedarf sicherlich gedeckt. achte einfach auf den kot....wird er weiß ist es zuviel ;) da brauchste auch keinen taschenrechner für höchstens mal ne taschenlampe

  • Ach wie schön. Danke für diese sehr hilfreiche Info. Taschenlampe wäre schön, Hundi ist einer von denen, die sich meilenweit ins Unterholz oder sonstiges Gebüsch verabschieden zum Häufchen machen. Der weicht mir nie von der Seite, aber wenn´s ums Geschäft geht gibt er Gas und ward nicht mehr gesehen. Fand/ finde ich eigentlich ganz praktisch, bloß die hier so oft erwähnt Kotkontrolle wird etwas schwierig. Letztens als ich mich allein auf weiter Flur glaubte bin ich mal hinterher, alles super. Nur der Hundeblick...

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