Leberdiät

  • Hi,


    der Hund meiner Bekannten hat(te) schlechte Leberwerte (es wird nun eine Mariendistelkur gemacht und TA-Diätfutter gegeben). Ich kann jetzt nicht genau sagen welcher Wert so derart hoch war, aber es geht um einen Wert, der im Normalfall bei etwa 100 liegen muss und erhöht eine Zeit lang bei 280, letztendlich bei 1000 lag. Sie war so erschrocken, dass sie mit dem barfen aufgehört hat, da sie sich nicht die Leberdiät per Barf zutraut.


    Ich möchte ihr das nicht aufdrängen, aber mich interessiert es, ob es so schwierig ist eine Barf- Leberdiät zu füttern. Aus dem Jahr 2007 habe ich hier einen Thread gesehen darüber, doch sind das alles noch aktuelle Infos oder haben sich in den letzten Jahren Änderungen ergeben. Sie sagte, es gebe keine Studien darüber, wie sich eine Barf- Leberdiät auf den Hund auswirken würde. Ich weiß es nicht. Ich bin aber auch der Typ Mensch, der dem Trockenfutter nicht mehr traut, von daher gäbe es für mich keine Alternative...


    Es muss nun abschließend geklärt werden was die Ursache ist. Es ist aber klar, dass u.a. eine Herzseite nicht so arbeitet wie sie sollte und das Blut quasi zurück läuft (in die Leber), was ich persönlich auch als Mitursache für diesen hohen Wert ansehe. Dazu bekommt der Hund schon eine längere Zeit Metacam aufgrund von Schmerzen im Ellenbogen,was bei besserer Gesundheit in den Angriff genommen werden soll.

  • Hallo, zu der Erkrankung vom Hund deiner Freundin kann ich jetzt erstmal nicht viel sagen. Ich würde allerdings das Metacam weglassen, wenn eine Lebererkrankung vorliegt. Anstatt dessen würde ich auf MSM und Teufelskralle einstellen. Was die Leberdiät mit Fertigfutter angeht...... sag ich jetzt mal les das Buch: "Hunde würden länger leben,wenn... " Gebt den armen Hund sein BARF wieder!


    Bei dem Wert von dem du redest, denke ich handelt es sich um die Alkalische Phosphatase. Ein Anstieg derer im Blutserum ist ein Zeichen für Leber-Gallenwegs- und Skeletterkrankungen. Ich nehme an, dass eine weitere Differenzialdiagnostik statt gefunden hat .(?)


    Ich möchte jetzt nur mal einen Fall schildern: Hund 9 Jahre, akute Erlichiose, Anaplasmose, Hepatitis, schwere Arthrose schon seit Jahren, dem Hund ging es richtig schlecht......nach Gabe von Metacam und hochdosierter Antibiose : Leberwerte im utopischen Bereich d.h. teilweise nicht meßbar ( für Insider: AP 5010 U/l ; GPT 3341 U/l ; GOT 342 U/l ; Gamma GT 73 U/l Chol. ges. 1150 mg/dl usw.) übrigens mit strenger Leberdiät aus der Dose und dem Sack....... der Hund wurde von 4 (!!!)Tierärzten als nicht mehr therapierbar bzw für "tot" erklärt..... der 5. Tierarzt therapierte: Mariendistel,(MSM,Teufelslralle wurde wie in den letzten Jahren beibehalten) Homöopathie, Bioresonanz (Entgiftung und Aufbau) BARF + Heilerde, Hagebutte, Flohsamen....... der Hund ist wieder fit und fröhlich, liebt sein Frischfutter, spielt und tobt 10 mal mehr als andere Hunde in seinem Alter, Blutwerte wurden nicht mehr betimmt. So lange er sich gut fühlt ist alles i.O. Meine Meinung ist auch, wenn die Leber schon so geschädigt ist, hilft das industrielle Diätfutter nur noch diesen Vorgang zu beschleunigen und bringt keine Besserung oder gar Einhalt des Krankheitsgeschehens. Schaut mal die Inhaltsstoffe an. Das Zeug hat nichts mit dem Bedarf eines Caniden zu tun.


    Das ist nur ein Bsp. aber ein wahres. Mein Tipp. : ein naturheilkundlich arbeitender (guter) Tierarzt und BARF ( mageres Fleisch)






    Zitat: "Sie sagte, es gebe keine Studien darüber, wie sich eine Barf- Leberdiät auf den Hund auswirken würde." Wer will das auch finanzieren. Daran würde die Industrie doch nichts verdienen...... und schaut mal wer die Studien über Fertigfutter anfertigt...... :weia:


    L.G.

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