Barf Anfänger braucht Hilfe (erst Verdacht auf CNI, jetzt Leberproblem)

  • :knuddel::tr:
    Leber ist zwar langwierig und nervig, aber vollständig ausheilbar. Naja, zumindest meistens.
    Die Leber ist das einzige Organ, das sich vollständig neu machen kann.


    Man kann ihr mit Mariendistelpräparaten z.B. Unterstützung geben.
    Wichtig wäre ggf. auch, was gegen die Übelkeit zu geben - Katz muß futtern.


    (Und frag den TA vielleicht mal nach Ratenzahlung.)

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (beide Einzug 27.12.2006)

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011 - 01.02.2021, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Man kann barfen.
    Ob man das Diätfutter vom TA zumindest in einer Akutphase nicht doch nimmt, muss jeder Halter für sich und sein Tier und mit jeder betroffenen Katze neu ausprobieren und entscheiden.
    Manchmal geht's nicht ohne. :ka:



    Wenn barf, dann würde ich auf leichte Verdaulichkeit achten - weiches, eher weißes Fleisch (Huhn, Putenbrust, Kaninchen, Schwein), auch Fisch (wie z.B. Kabeljau). Wenig Fett. Und eher gewolftes als stückiges. Eventuell sogar gegart - also Kochbarf, statt direkt wieder rohes...
    Aber auch das ist sehr individuell - da hilft leider nur vorsichtiges ausprobieren.


    Es hängt auch viel davon ab, was an der Leber wie krankt.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

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    :computer2: :mkatzen:


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  • Ganz prinzipiell würd ich sagen, hat man bei BARF mehr Spielraum als bei Fertigfutter.
    Um die Vorzüge des BARF gerade bei Krankheit umzusetzen muss man sich natürlich informieren. Ob man gerade in der Anfangszeit, wo man sowieso vielleicht durch den Wind ist weil Katz krank ist, das leisten kann und will muss wohl jeder selbst entscheiden.
    Wenn TA-Futter, so würde ich auf jeden Fall kritisch die Inhaltsangabe prüfen....


    Gute Besserung :)
    Kathi

  • Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei eurer Hilfe bedanken.


    Leider hat sich herausgestellt, dass die Leberwerte nur ein Symptom sind. Der Diagnose ist Lymphom.
    Es ist nicht 100%ig sicher, aber vieles spricht dafür. Die TA hat eine Chemo angeboten, aber auch dazu gesagt, dass die Chancen mäßig sind und man maximal Zeit gewinnt, vllt ein Jahr. Ich habe mir Zeit genommen, dass zu entscheiden und habe erstmal Medikamente mitgenommen (Gegen Übelkeit und Prednisolon). Wenn die Medikamente nicht anschlagen und er weiterhin nichts frisst, bleibt nur Chemo oder gehen lassen.


    Ich weiß nicht - wenn es so kommt - ob ich ihm noch eine ewig lange Chemo antun möchte auch wenn die Alternative mehr als schmerzt.
    Trotzdem vielen Dank für eure Unterstützung und die schnellen und hilfreichen Antworten! Ihr seid toll!

  • Och nöö.


    15 Jahre ist ja nun keine junger Spund mehr.
    Auch wenn es wehtut, manchmal ist ein Ende.


    Ich wünsche euch noch ein paar gute Stunden und rede mit dem Kater.
    Sag ihm alles, was du ihm schon immer sagen wolltest.
    Das hat mir bei meinem Felix geholfen.


    Ich sende euch Kraft.
    :knuddel::tr::knuddel:

  • :tr::knuddel::tr:


    Och nee... so 'n Chice...


    Chemo bei Katzen läuft anders, als Chemo beim Menschen. 1 x das Gift und nicht -zigmal mit soundsoviel Wochen Abstand dazwischen.
    Das ist für's Katz also nicht so belastend. Andererseits: Nebenwirkungen gibt es da auch - und Katz kann man die nicht erklären.
    Ob ich das für meine Katze machen lassen würde? Ich glaube nicht. Aber das ist eine sehr persönliche Entscheidung. Und eine, die mit jedem Tier neu zu treffen wäre.
    Wie auch immer Du entscheidest: Ich wünsch Dir viel Kraft für die kommende Zeit.
    Und das sie für Tommy so gut wie möglich sei.
    Kraul den Jung mal lieb von mir. :kstreicheln:
    Und Du fühl Dich einfach mal lieb gedrückt. :knuddel:


    (Krebs haut einen immer um...)

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


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  • Oh... :(


    :knuddel::tr:

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  • Es ist erstaunlich. Der Kater Tommy hat sich wieder ein bisschen berappelt: er spielt und mauzt wieder so wie zuvor (also laut und ausdauernd :P ).


    Mir ist bewusst, das unsere gemeinsame Zeit begrenzt ist, aber daher möchte ich sie gut nutzen. Er kam wieder zu Kräften indem er das Gelee von Felix Nassfutter (was zuvor nie angerührt hat bei meinen Eltern) wegschlabbert und das mit Inbrunst. Wenig bis keine Brocken hauptsächlich Gelee.


    Nun ist Felix nicht unbedingt das Gelbe vom Ei und wenn ich mich dran erinnere wie gut ihm das Rohfleisch getan hat, würde ich das gern weiter probieren. Bisher ohne Erfolg. Mir ist aufgefallen, dass er die Brocken im Nassfutter lieber frisst, die im Gelee verschwinden, also klein genug sind. Jetzt war meine Idee, ob man sowas nicht auch selber barfen könnte. Habt ihr sowas schon mal gemacht? Geht das?
    Also klein gehacktes Fleisch im Suppi-Gelee?

  • Ja, es gab hier schon Ansätze, Häppchen in Gelee zu machen.
    Einfach Wasser mit Gelatine andicken und ans Futter.
    Das ist allerdings nach Einfrieren und wieder auftauen nicht ganz so fest.


    Und für Tömmy wäre es vermutlich sogar nahrhafter, wenn du das Gelee aus Knochenbrühe und Gelatine machen würdest.
    Und bitte nur die richtige Gelatine verwenden und nicht die Schnell-Gelatine.

  • :knuddel: Bei einem so kranken Tier gilt: Hauptsache, er frisst. Was ist dann eher nebensächlich. :tr:


    Aber grundsätzlich...
    Klar kann man so Bröckchen in Gelee selber machen.
    Hackfleisch oder sehr kleingeschnittene Fleischstücke, Suppies dabei, als Ballast könnte ich mir Tomaten dann gut vorstellen ;) - und die passende :whistling: Menge Gelatine nach Packungsvorschrift aufgelöst... also eher 2 Tütchen auf 0,5 l Wasser.
    Geht sowohl mit rohem Fleisch, als auch bei Kochbarf.
    Die Suppies so oder so nach Rohgewicht vom Fleisch, und nicht miterhitzen.
    Gelatine wird beim Abkühlen nicht von jetzt auf gleich schnittfest. Man hat also gut Zeit, in leicht lauwarmer Suppe zu arbeiten.


    Ich denk mal, das größere Problem ist, diese "Futter!"-Duftnote hinzukriegen, die Fefu nunmal hat...

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    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

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  • Und für Tömmy wäre es vermutlich sogar nahrhafter, wenn du das Gelee aus Knochenbrühe und Gelatine machen würdest.

    Ist Knochenbrühe Rindebrühe? Oder wie macht man die?


    Bei einem so kranken Tier gilt: Hauptsache, er frisst. Was ist dann eher nebensächlich.

    Das ist mir bewusst. Ich zwinge ihm jetzt auch nichts auf. Er bekommt das was er frisst. Aber man kann es ja probieren...


    Kann ich also auf fertig supplementiertes Barf statt Wasser die lauwarme Gelatine geben?

  • Knochenbrühe macht man mit Knochen, 'ner Prise Salz, Wasser und Geduld. (Für Zweibeiner: Suppengrün und Gewürze nicht vergessen!)
    Rinderbrühe braucht Rindfleisch, Hühnerbrühe Huhn... und wird bei Leibe nicht so lange geköchelt. Fleischbrühen sind nach spätestens 90 Minuten fertig.
    Knochenbrühe darf gerne doppelt solange.


    Ich kauf ja z.B. regelmäßig Putenoberschenkel und dicke Rippe und sowas - die Knochen sammle ich im Tiefkühler, und vor dem matschen stell ich meinen größten Topf auf den Herd, geb die Knochen rein, füll soviel Wasser auf, das die gut bedeckt sind und lass das ganze ein paar Stunden leise vor sich hin simmern.
    Für mehr Geschmack kann man auch Fleischreste mit zerkochen.
    Je nachdem, wieviele Knorpel und Gelenke man dabei hatte, und ob#s lange genug geköchelt hat, braucht's dann auch keine extra Gelatine mehr - die Knochenbrühe geliert so.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


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