Suche Futter-"Füllstoff" bei IBD, Futtermittelunverträglichkeit und Pankreatitis

  • Hallo Zusammen,


    ich war ja jetzt wirklich Jahre nicht mehr hier, aber jetzt könnte ich doch mal wieder einen Rat gebrauchen.

    Herr Lehmann, wer sich evtl noch erinnert, hat ja Pankreatitis. Diese wurde vor zwei Monaten auch wieder bestätigt, aber die BSD ist nur wenig auffällig gewesen im Ultraschall und die Blutwerte waren normal. Da es ihm aber überhaupt nicht gut ging (Erbrechen, was er sonst nur nüchtern macht, schlimme Bauchschmerzen so, dass er nichts mehr fressen wollte, bin ich mit ihm in die Notaufnahme gefahren.

    Diagnose, wie oben beschrieben IBD und Futtermittelunverträglichkeit.

    Seit 6 Jahren hat er das Vet Concept Fettarm (Eiweißquelle ausschließlich Lamm) bekommen und offensichtlich verträgt er es nicht mehr.
    Rohbarf geht gar nicht, davon kriegt er Bauchweh. Das habe ich zigmal in den 6 Jahren ausprobiert.

    Da ich (und der Kater) das empfohlene Hills verweigert haben, koche ich ihm Huhn, ganz, Schenkel und zusätzlich Brust mit Wasser und Karotten. Das ganze wird püriert, die Knochen gewogen, vom Rohgewicht abgezogen, entsprechend Felini Complete dazugegeben und eingefroren.
    Als Medikation bekommt er 5mg Kortison jeden zweiten Tag und das ist wahrscheinlich das Problem.


    Leider frißt er nämlich wie ein Scheunendrescher und zwar SO viel, dass er Bauchschmerzen vom überfressen bekommt und kurzatmig ist. Vom Vet Concept hat er auch häufig mehr als 400g gefressen, aber nicht zugenommen.
    Ok, es ist Brühe im Futter, wieviel Prozent kann ich jetzt nicht sagen, aber er frißt mindestens 360-400g am Tag.
    Auch hat er wieder zugenommen, was auch schon beim Barfen damals der Fall war...von wegen von Barf nehmen sie nicht zu...er kann das! Und damals wurde es nicht weniger mit der Zeit.
    Ich mische viel Wasser unter oder Brühe, die ich extra eingefroren habe, damit er schneller satt ist, aber offensichtlich nutzt das nicht viel.


    Nun meine Frage, was kann ich ihm noch zusätzlich zum Futter mischen, das seinen Magen - Darmtrakt nicht zu sehr belastet, nicht zu Durchfall führt (sein Kot ist immer mehr Brei als fest, auch mit der Huhnfütterung)?
    Von Flohsamenschalen kriegt er noch flüssigeren Kot, das geht also nicht. Soll ich einfach noch mehr Karotten reinmachen?

  • Schön, Dich mal wieder zu lesen. Auch wenn der Anlass nicht so schön ist.

    Klar erinner ich mich an Herrn Lehmann. Und an Tante Käthe.

    (Und irgendwo freu ich mich, von dem Herrn Sorgenkater mal wieder zu lesen. :peinlich:

    Wie geht's der Tante?)


    Ja, mehr Karotte kannst Du probieren. (Da die ein ungenutzt durchwandernder Posten ist... vergiß die 5% Gemüsebeilage-Empfehlung. Da darf auch mehr von rein.)

    Gut gekocht wirkt die leicht stopfend, das könnte bei Herrn Lehmann ja passen.


    Kortison regt zum einen den Appetit an, und lagert auch Wasser ein. Ginge auf Dauer eventuell ein anderes Immunsuppresivum?

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (beide Einzug 27.12.2006)

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    Shiyuu 27.05.2011 - 01.02.2021, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Halloho! :hal:


    Wie schön gleich von dir zu hören SiRu!

    Tante Käthe hat auch eine Futtermittelunverträglichkeit, auch seit ca 2 Monaten und ist auch seit 3 Wochen jetzt auf Kortison. Durch Herrn Lehmann habe ich das gar nicht so schnell gemerkt. Sie hat plötzlich ganz rote Öhrchen bekommen und sich außen das Fell weggekratzt. Gleich die ersten 5mg Kortison haben geholfen. Jetzt fangen wir langsam an es wieder auszuschleichen und dann teste ich erstmal Futter ohne Lamm und Rind, in der Hoffnung, dass eins davon der Auslöser ist.

    Sie wird nach wie vor gebarft, aber nur mit Supermarktfleisch und Fertigsuppis, weil ich einfach keinen Platz habe für mehr als nur Futter. Nun muss ja der kleine Gefrierschrank auch noch für Herrn Lehmann reichen...ganz schön knapp mit dem Platz...


    Gut, dann werde ich zusätzlich nochmal eine Ladung Karotten kochen und pürieren, die ich dann zum Futter dazumischen kann.


    Das Kortison soll Herr Lehmann bis zum nächsten Kontrollultraschall Mitte Oktober bekommen. Wenn der gut ausfällt soll es dann ausgeschlichen werden. Ich überlege ob ich jetzt schon versuchen soll von jeden zweiten auf jeden dritten Tag zu gehen (5mg). Wieder erhöhen kann ich ja immer noch, damit der eventuell etwas weniger futtert.


    Zusätzlich hat Monsieur aber auch noch Rückenschmerzen und humpelt beim Treppablaufen häufig. Man weiß eh nie so genau was ihm jetzt gerade wieder weh tut, Bauch, Rücken, BSD...? Momentan bleibt er beim Hochspringen gerne mal hängen oder kommt gar nicht erst hoch und stürzt ab, seufz. Gerade eben wieder durfte ich eine bestimmte Stelle am Rücken nicht anfassen. Auch wenn es nicht so optimal ist bei Pankreatitis, habe ich ihm jetzt mal eine Onsior gegeben in der Hoffnung, dass die ihn aus dem Rückenschmerz-Verspannung-Rückenschmerz-Kreislauf herausholt.

  • mh...da fällt mir als erstes Futterzellulose ein, wenn es geht


    VG Anbimu

    Und das belastet den Magen Darmtrakt nicht?

    mh...da fällt mir als erstes Futterzellulose ein, wenn es geht


    VG Anbimu

    huch....sorry, ich war schon so lange nicht mehr hier, dass ich nicht mehr weiß wie man zitiert....

  • Wir haben inzwischen auch 'ne andere Software...8)


    Futterzellulose ist zumindest das sauberste an Ballaststoff, was man kriegen kann. Und sie ist staubfein. Im Gegensatz zu Flohsamenschalen/Flohsamen kann da nix reizen - keine scharfen Kanten vorhanden.

    Nur Volumen - sichtbares, magenfüllendes - bringt sie noch weniger, als Möhrchenbrei das tut.

    Und stopfende Wirkung hat sie garantiert nicht. (Wobei ich sie hier auch nie als beschleunigend erlebt habe. Das ist aber rein anekdotisch. Und hat somit nix zu sagen.)

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


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  • Update

    Monsieur ist zwar nicht besonders begeistert mehr Karottenbrei zum Futter zu bekommen, aber sein Output ist definitiv fester und er frißt weniger, wenn auch nicht allzu viel weniger. Aber immerhin futtert er sich keine Bauchweh an, dazu sind die Karotten nicht lecker genug.


    Ich habe das Kortison jetzt von einem über den anderen Tag auf nur alle 3 Tage gestreckt und es ist definitiv so, dass er nach dessen Einnahme mehr frißt als am Tag bevor es wieder fällig wird. Ich mache damit so jetzt noch 1-2 Wochen weiter und laß dann nochmal einen Tag mehr dazwischen frei.

  • Lang lang ists her…und leider ist bei Herrn Lehmann immer noch nicht so viel Besserung in Sicht.

    Er hat schlechte und bessere Tage, aber selten gute.


    Nachdem wir vor einiger Zeit doch nochmal Dosenfutter ausprobiert haben, wissen wir, das geht GAR NICHT! Nach zwei Tagen ist der Output extrem stinkend und hellgelb bis grün und schleimig. Er fing an alles wieder zu erbrechen und wollte es sowieso nicht mehr fressen. Versucht haben wir es mit MjamMjam Huhn mit Karotten, also eigentlich das, was ich ihm seit 2 Jahren selbst koche.

    Fazit: es muss etwas im Fertigfutter sein, was er überhaupt nicht verträgt.


    Nun ist es aber nicht so, dass es ihm mit Huhn gekocht supergut geht, was mich überlegen lässt, ob er eventuell nicht auch damit Probleme hat. Darauf wäre ich nicht gekommen (Wald vor lauter Bäumen…🙄)

    aber, ich habe eine Seite gefunden mit möglichen Symptomen einer Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit und da wurden Aufstoßen, Sodbrennen und Verstopfung auch genannt. All das hat er!


    Nun fahre ich später zum Barfladen und hole Pferd. Ich werde auch die Karotten weglassen und nur Futterzellulose nehmen.

    Mit Felini Complete sollte es eigentlich ja keine Probleme geben…oder soll ich es lieber weglassen?


    Ich fürchte allerdings, dass er er nicht sofort lecker findet und werde es einschleichen müssen.

  • Ach, Mönsch... :tr:


    Bei Dir und Herrn Lehmann weiß ich nicht mehr, was ich raten soll.

    Ich würde das FC riskieren.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


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  • Ich weiß, mir geht es ja genau so. :peinlich:

    Ich habe jetzt gewolftes Pferd gekocht, FC und Futterzellulose dazu, und in kleinen Dosen eingefroren.

    Ein bisschen genascht hat er davon, aber nur wenig…was ich erwartet hatte.

    Einen TL davon unter sein normales Huhnfutter gemischt, ging es aber schon recht gut, dafür, dass gerade Mäkelzeit ist :jaha:


    Der Gemahl wird in den nächsten Tagen versuchen das Pferd langsam einzuschleichen und mich dabei verfluchen, weil ich mich für 4 Tage aus dem Staub mache… :lach:

  • Guten Flug.

    ... und gut fluch...


    Immerhin ging was in den Kater.

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  • Ist klar, kaum bin ich weg kotzt der Kater!

    Ich verstehe es nicht! Es ging ihm nicht bestens, aber es war auch nicht extrem schlimm. Jedenfalls hat er nicht ständig gekotzt als ich zu Hause war.


    Bevor ich los bin vorgestern, habe ich ihm eine Dosis Schmerzmittel gegeben, weil er sich nicht anfassen ließ und aggressiv wurde.


    Ich fürchte schuld an der Kotzerei könnte das Metacam sein.

    Die Tierärztin meinte beim letzten Besuch, auch wenn man vorsichtig sein soll bei Pankreatitis und Magen- Darmproblemen, gegen seine Rückenschmerzen ist es eben das beste und wird auch am besten angenommen. Novalgin kriege ich nicht in den Kater, keine Chance.


    Vor 6 Wochen hat er mehrere Tage hintereinander, von der verordnet, Metacam bekommen. Das war aber am Anfang unseres 11-tägigen Urlaubs und es waren Katzensitter hier, die es verabreicht haben.

    Sie haben den beiden aber auch viel zu viele Leckerlis gegeben und ich hatte es darauf geschoben, dass er nachdem wir wieder da waren, häufig gekötzelt hat. Es legte sich dann auch wieder.


    Vor ca 3 Wochen ist er wieder ganz schlimm die Treppe runtergehumpelt und ich habe ihm 1x Metacam gegeben. Wieder hat er mehrmals gekötzelt. Da hatte ich aber gerade versucht ihm Dose zu füttern und dachte es liegt daran, worauf ich ihm wieder Kochbarf gemacht habe.


    Das ist jetzt das 3. Mal, dass er immer dann für einige Tage kotzt wenn er Metacam bekommen hatte und jetzt wieder.


    Seitdem ich weg bin kotzt HL mindestens 1-2x am Tag alles wieder raus, frißt aber gleich wieder, also ist ihm nicht übel. Der Gemahl hat mir gerade eben erzählt, dass er ihm nochmal Metacam gegeben hat. 

    Er sagt auch, dass HL jedesmal wenn er auf dem Klo war und geknödelt hat, rumsaust wie Pik7 und total erleichtert zu sein scheint. Ich weiß ja, dass er mit Kochbarf zu Verstopfung neigt, aber ich kann nicht noch mehr Ballaststoffe ins Futter machen (10% Karotten + 6g Futterzellulose pro Tag). Eventuell muss ich mal etwas ganz anderes probieren? Kürbis? Zucchini? Ich koche die Karotten ja immer. Soll ich mal kleingeraspelt in roh versuchen?


    Was der Gemahl wann genau gefüttert hat (es war wohl auch wieder eine Dose dazwischen) und wann genau wieviel bei HL wieder rauskam, kann ich versuchen ihm wie einzelne Würmer aus der Nase zu ziehen. 

    Es ist doch ein Unterschied ob gerade gefressenes Futter prompt zurückkommt oder alles erst Stunden später. Arrrgh….


    Morgen Abend bin ich wieder zu Hause und ich hoffe, dass es wieder besser ist. Ich habe dann erstmal frei bis 5.5. und kann ihn beobachten.

  • Macrogol?

    Lactulosesirup?

    Ja, Möhre roh feinstgeraspelt könnte auch anders wirken. Ebenso wie Zucchini oder Kürbis (die würd ich beide gegart geben).


    Onsior ist für Euch keine Alternative?

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (beide Einzug 27.12.2006)

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011 - 01.02.2021, eingezogen am 31.07.2020


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  • Lactulosesirup habe ich hier, aber den habe ich bisher nicht regelmäßig gegeben sondern nur mal akut.


    Onsior geht auch nicht gut. Habe ich auch zu Hause. Ich glaube es gibt nichts, das ich nicht schon ausprobiert hätte.

    Das Problem ist, dass ich ja auch nie weiß ob er Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen hat. Hat er Bauchweh und er bekommt Schmerzmittel, geht es nach hinten los.

    Novalgin wirkt gut und er verträgt es auch, aber inzwischen riecht er es sofort wenn ich versuche es ihm unterzujubeln egal in welchem Leckerli….keine Chance. Nichtmal in einem TL von Käthes Barf nimmt er es.


    Ich muss eh neues Futter machen und ich probiere mal Zucchini statt Karotten.

    Bei der Futterzellulose weiß man ja nie ob sie abführend oder verstopfend wirkt, aber seitdem ich die ins Futter mache (eigentlich zum Abnehmen), hat sich auch nichts am Output und dessen Häufigkeit verändert.

  • Ich hab jetzt nicht den ganzen Werdegang nochmal überfolgen, aber war Solensia schon ein Thema?


    Bei meinen funktioniert Cellulose analog zu FFSP - fördernd. Allerdings kotzt einer davon (ich nehme an, dass es der Kleine ist), wenn die Menge zu hoch ist. Ich hatte die letzten Male so 7-8% Cellulose statt 10% FSSP und plötzlich ging es los, dass jeden Tag eine Pütze auftauchte und er auch wieder aufstößt.

  • Oi, das könnte natürlich sein, wenn er auch Phasen hat, in denen er nicht kötzelt. Aber aufstoßen und "naß" schnurren (Sodbrennen?), DAS hat er…allerdings auch schon bevor ich die Futterzellulose reingemischt habe.


    Was ist denn Solensia? Muß ich erstmal googeln…

  • Ah, Solensia ist ein Schmerzmittel, das einen ganzen Monat wirkt. Das hatte mir die auch angeboten, aber wir dachten, dass erstmal nur im Akutfall Metacam besser wäre.

    Allerdings hat er keine Arthrose, sondern seine Wirbelsäule ist am Schwanzansatz eingeengt: Cauda Equina.

  • Physio und Akupunktur haben wir probiert, ohne merkliche Besserung.

    Für eine OP ist es nicht schlimm genug. Die Tierärztin hat absolut davon abgeraten.

    Gold hilft da nicht.

    Ich füttere überhaupt keine Zusätze mehr, weil es noch nie irgendwas gebracht hat und ich seinen Magen-Darmtrakt nicht noch mehr mit etwas belasteten will.


    Ich lese es mir mal durch .

    Sorry, bin kurz vor Take Off in Mexiko, deshalb etwas kurz angebunden.

    Morgen Abend mehr

  • So, bin wieder im Lande….


    Die Metacam Theorie kann es auch nicht sein, denn gestern Mittag hat mein Mann ihm eine Dosis gegeben und er hat nicht mehr gekötzelt.

    Dafür hatte er vorhin wieder Rückenschmerzen und seitdem ich ihm noch eine Dosis gegeben habe, geht es ihm zwar deutlich besser und das Futter bleibt auch drin, aber irgendetwas tut ihm trotzdem immer noch weh. Er war eben auf dem Klo, hat ein paar wenige harte Knödel abgesetzt und danach durfte ich seinen Rücken nicht anfassen, weil er aggressiv wurde und gebissen hat. Jetzt 10 Minuten später, sitzt er auf mir und es ist wieder besser, aber er "rollt" die Muskeln am Rücken wenn ich ihn streichle und er fängt an mit dem Schwanz zu klopfen.


    Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, von was die Schmerzen kommen können:


    -Rücken, aber da sollte das Metacam eigentlich so gut helfen, dass er keine Schmerzen mehr hat.


    -Bauchschmerzen oder Darmschmerzen, aber warum hilft dann das Metacam zumindest teilweise? Ich nehme an es ist beides.


    -Schmerzen beim/vom Kotabsatz. Die können vom Rücken aber auch vom Darm kommen.


    Warum er aber mehrere Tage immer wieder erbrochen hat, weiß ich immer noch nicht.


    Vielleicht reagiert er auch einfach überempfindlich auf jegliche Veränderung im Futter?

    Ich hatte letzten Freitag neues Futter gemacht und erstmal war schon das Huhn nicht das gewohnte Brustfilet vom Aldi sondern Muskelfleisch vom Barfladen und ich hatte ein wenig Pferd untergemischt, zwar nur 1TL auf die Tagesportion, aber wer weiß? Ich wollte versuchen das Pferd langsam einzuschleichen und da fing es an und der Gemahl hat zurückgerudert. Es waren noch 6 Portionen vom alten Futter im Froster.


    Die letzte Kotzphase war als ich versucht habe auf Dose umzustellen. Nachdem es wieder sein Hühnerbrustfilet mit Karotten und Cellulose gab, blieb alles drin.

    Trotzdem hat er auch da Phasen, wo er "naß" schnurrt (ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll) und ich denke, dass es Sodbrennen ist.

  • Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, von was die Schmerzen kommen können:


    -Rücken, aber da sollte das Metacam eigentlich so gut helfen, dass er keine Schmerzen mehr hat.


    -Bauchschmerzen oder Darmschmerzen, aber warum hilft dann das Metacam zumindest teilweise? Ich nehme an es ist beides.


    -Schmerzen beim/vom Kotabsatz. Die können vom Rücken aber auch vom Darm kommen.

    Wie sieht es mit Neuralgien aus? Dann während die Schmerzen ja eigentlich von keiner der umliegenden Stellen ursächlich. Ob das Metacam auch bei sowas greift, weiß ich allerdings nicht, mir kam nur generell was Neurologisches in den Sinn (obwohl ich ja weiß, dass ihr seit Ewigkeiten sucht und schon so vieles durch habt).

  • Wie sieht es mit Neuralgien aus? Dann während die Schmerzen ja eigentlich von keiner der umliegenden Stellen ursächlich. Ob das Metacam auch bei sowas greift, weiß ich allerdings nicht, mir kam nur generell was Neurologisches in den Sinn (obwohl ich ja weiß, dass ihr seit Ewigkeiten sucht und schon so vieles durch habt).

    Das Cauda Equina Syndrom, was er ja definitiv hat (2x im CT bestätigt) verursacht ja neuralgische Schmerzen, weil die Nerven im Wirbelkanal gequetscht werden.

    Die Schmerzen strahlen in die Beine aus, was eine Muskelschwäche zur Folge hat. Er hat Probleme hochzuspringen und beim Treppe runterlaufen. Im schlimmsten Fall kann es zu Inkontinenz führen, was er GsD nicht hat. Aber er geht wohl nicht gerne aufs Klo, denn das Drücken scheint wehzutun.


    Ich werde auf alle Fälle heute noch unsere anrufen und es mit dem Solensia probieren, auch wenn es eigentlich für Arthrose eingesetzt wird. Wenn wir Glück haben, hilft es, wenn nicht war es ein Versuch.


    Es hängt bei HL wahrscheinlich alles zusammen. Wenn der Rücken wehtut, hat er Probleme beim Kotabsatz, was wiederum dazu führen kann, dass der Darm voll ist und das Futter wieder retour kommt.

  • Wenn du das Solensia bekommst (da gibts aktuell Engpässe, sodass es oft nur Bestamdskunden zur Verfügung steht), solltest du wenigstens 2 bis 3 Zyklen ausprobieren, da sich die Wirkung durchaus aufbaut und man später das 30-Tage-Intervall strecken kann. Sollte es funktionieren sind es aber 50-90€ jeden Monat…

  • Ich weiß, ich habe mich durchs Internet gewühlt und einiges dazu gefunden. Auch wenn es sich langsam aufbaut, sollte doch schon nach einigen Tagen zumindest eine Teilwirkung erkennbar sein.


    Unsere hat es mir ja vor ca 6 Wochen angeboten.

    Wenn es 50-90€ im Monat kostet, dann ist das so. Besser als wenn der Kater permanent Schmerzen hat.

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