Forl -OP Sorgen und mehr

  • Schönen guten Morgen,
    ich habe mit meinem Mati nun im Juni einen Termin fürs Dentalröntgen und Zahnreinigung. Je nachdem wird geschaut, ob Zähne gezogen werden müssen.
    Ohne Zähneziehen kostet es vorneweg 1500 Euro wurde mir gesagt.
    Mein Kater ist zwar versichert, aber ohne OP zählt es zur Vorsorge und ich bekomme nur 100 Euro erstattet.
    Ich bin echt ängstlich weil er das FCOV ins ich trägt und Stress ja vermieden werden soll.
    Mit dem Barf starte ich jetzt erst nach dem Termin, weil ich weiteren Stress erst einmal vermeiden will.
    Liebe Grüße von Angi

  • Ich bin echt ängstlich weil er das FCOV ins ich trägt und Stress ja vermieden werden soll.

    Ich würde mir darüber keine großen Sorgen machen. Die Katzenbestände sind damit durchseucht und zum Glück ist die Mutationsquote relativ gering. Manchmal muss einmaliger Stress (Zähne machen) sein um dafür lebenslangen Stress (Schmerzen und Entzündungen) zu vermeiden.


    Und :thumbup: für die Zahnbehandlung!

  • Kommt auf die jeweilige Virus-Linie an.

    Die meisten FCoV-Linien sind deutlich weniger katzenkillend, sonst gäb's deutlich mehr FIP-Felle.

    (Und die Firma, der das passende Mittel dagegen gehört, würd den Gewinn mitnehmen wollen, statt sich zu sträuben, das für die Tiermedizin freizugeben.)

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (beide Einzug 27.12.2006)

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011 - 01.02.2021, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Leider hat mein Kater Antikörper

    Tief durchatmen.... Und bitte noch einmal. :knuddel:


    Was meinst du mit dein Kater hat Antikörper? Das ist erstmal eigentlich was gutes. Es heisst aber auch lediglich, dass er irgendwann mal Kontakt mit dem Virus (welches gerne erst mal einfach Durchfall verursacht) hatte. Der Körper wehrt sich dagegen und bildet Antikörper.

    Das ist bei über 80% der Katzen der Fall (es gibt auch solche die würden über 90% behaupten).

    Von diesen sind es etwa 3% in deren Körper die Viren mutieren und FIP bricht aus. Der überwiegende Teil dieser 3% sind jünger als 3 Jahre (noch nicht komplett ausgebildetes Immunsystem) oder ältere Tiere, deren Immunsystem schwächelt.

    Stress kann ein Auslöser sein. Angeblich auch lange (bis zu einem Jahr) im Nachhinein. Ich ganz persönlich sehe das etwas skeptisch, denn jedes Tier hat irgendwann mal Stress durch Mitbewohner, durch Kämpfe draussen, durch Umzüge und dergleichen. Das ein Jahr später noch nachvollziehen zu wollen, ist schwierig. Unmöglich ist es hingegen, jeden Stress zu vermeiden.

    Und wenn du Stress hast, weil du dir Sorgen machst, fühlt das der Mutz und hat auch Stress... Also: Tief durchatmen.

    Du kannst eh nicht verhindern, wenn es so sein soll. Immer noch Mist, aber heute gibt es Gott sei Dank Hilfe.

  • Vielleicht entspannt dich ein praktisches Beispiel: Meine Sternenkater Dustin und Ianosch hatten einen Corona - Titer (das ist der Nachweis im Blut) von zwischenzeitlich 400. Sie hatten niemals FiP, sind 17 und 15 Jahre alt geworden. Und es gab viele Stress - Momente in ihrem Leben, auch Narkosen mit gut überstandenen Operationen, die sie verarbeiten mussten.

  • Auch wenn es hier nicht das eigentliche Thema ist: Wenn bei dir ein Umzug ansteht, ist das nicht wirklich Grund zur Besorgnis. Selbst wenn du Schisser hast. Dir eigenen Sorgen, die man sich als Mensch so macht, übertragen sich auf die Fellis. Als Vorbereitung hilft, in der Wohnung immer wieder neue Unordnung zu schaffen, mal Kissen auf dem Boden stapeln, mit Decken Dinge verhüllen, Leute an der Tür klingeln lassen. Man kann durch Verhalten Einfluß nehmen auf die Resilienz der Katzen.

  • Tinker
    Wenn es so weit ist, versuche ich möglichst Ruhe reinzubringen in das Ganze.
    Ich habe keinen Stress beim Umzug und kann mir alle Zeit der Welt lassen. Zuerst wird das Katzenzimmer eingerichtet und die Terasse und der Grünstreifen gesichert. Danach dann Zimmer für Zimmer umgezogen.
    Das ist zum Glück mein Vorteil.
    Liebe Grüße und herzlichen Dank für die Tipps. :)

  • Wo hast Du denn das schon wieder her?


    (Meine Chefin hat Wochenende, da kann ich grad nicht mal nebenher fragen.)

    Gelesen hab ich das bewusst noch nicht.

    Der Check über Clintox brachte da speziell auch nix - nur das es eh nie pur gegeben werden sollte. Üblichste Kombi ist die mit Propofol...

    Kontraindiziert bei eh Hypertonie, Hyperthyreose, Schädel-Hirn-Trauma, Glaukom, und noch ein paar Sachen - eine Infektion mit dem feline Coronavirus ist nicht gelistet.


    Wie wär's, wenn Du das - wie narkotisieren Sie und warum so?

    Ich hab gelesen das, und mein Kater hat das... den angedachten Operateur fragst?


    (Narkose ist immer ein vielschichtiges Ding.

    Es soll der Patient muskelentspannt werden, schmerzunempfindsam werden - da ist Ketamin eh nicht sehr gut; und auch sonst vom Geschehen (das klappt mit Ketamin recht gut...) nix mitkriegen.

    Dafür werden zumeist mehrere Mittel kombiniert - etwas, das die Muskulatur entspannt, das Schmerzempfinden ausschaltet, das Bewusstsein wegschaltet... auch, um die unerwünschten Wirkungen (bei Ketamin z.B. die halluzinogene Wirkung) zu minimieren.)

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

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    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Hallo Angi,

    kann dich wegen der Coronavirus auch ein bisschen entspannen. Clairens war auch positiv und das im Kot. Er hat ein lebenlang immer Probleme mit dem Darm gehabt (Verstopfung). Ich hatte damals auch immer Angst, jedoch das war unbegründet. Wir hatten OP´s (Kastration, Knubbelentfernung, Zahnop´s, Umzug, Monster Stress mit Mitbewohner, Hunde die ihn gestresst haben, Umzüge) alles kein Problem.

    Nach einer verpfuschten OP einer Tierärztin am Darm, gepaart mit Multiresistenten Keimen (brauchten damals ganze drei Reserve AB´s - zuvor zwei andere AB´s ohne Wirkung = 5 AB´s innerhalb kurzer Zeit). Anschließend nochmal Nachoperiert und 14 Tage Klinikaufenthalt. 14 Tage später brach der Herpes aus und der Durchfall kam. Herpesbehandlung mit drei verschiedenen Medikamenten kehrte ein bisschen Ruhe ein. Der Durchfall blieb, somit wegen Verdacht auf IBD und Kotprobe Keime mit Metronidazol behandelt, anschließend mit Kortison. Weil das ganze nicht ausreichte fing er sich auch noch im Freigehege Würmer in der Blase ein (kommt ganz ganz selten vor bei Freigängern) - somit Entwurmung noch oben drauf. Trotz ständig wieder Darmaufbau waren die Abstände der ganze Vorfälle zu kurz. Sowohl für Clairens als auch für mich war dieses 3/4 Jahr sehr anstrengend. Für Clairens seinen Darm war das ganze zuviel und das Virus ist da mutiert.

    Damals gab es noch nicht die Behandlungsmöglichkeiten die es heute gibt und wir hatten da noch einen vollen Monat zusammen.

    Angi ich will dir keine Angst machen damit, nur dir zeigen, dass viel viel mehr passieren muss als nur ein Umzug und eine Zahnop. Bitte schieb den Virus mal zur Seite und verbann ihn aus deinem Kopf. Es passiert so selten und sehr viele Katzen tragen diesen Virus in sich - auch Clairens Partner Whisky - der starb ein Jahr später an Krebs im ZNS. Deswegen plag dich nicht so damit.

  • :oh:

    Okay...

    (Für ausführlich lesen der Dissertation brauch ich Zeit.

    Für alle: Ist eine hum.med-Diss.)


    Nur als Randanmerkung: Doktorarbeiten befassen sich heut zumeist mit sehr speziellen Teilaspekten von irgendwas.

    Das kann für den Laien hilfreiches abgeben, aber auch sehr verwirrendes. Weil für Risikoabschätzung... reicht ein Teilaspekt nicht.

    (Hier geht es auch um die Nebenwirkungen auf's Immunsystem bei Dauernarkose/künstlichem Koma.

    Was speziell mit den Covid-Infektionen der letzten Jahre sehr wichtig zu untersuchen war.

    Inwieweit sich die Ergebnisse auf eine Kurzzeit-Narkose, und dann noch auf eine andere Spezies übertragen lassen: Frag den Fachmensch. Ich bin Laie.)


    P.S. An der Fachantwort hätt ich dann auch Interesse. Wissen schadet ja nix...

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (beide Einzug 27.12.2006)

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011 - 01.02.2021, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • FIP ist aber eine Mutation des Coronavirus - von daher ist es, wenn Coronaviren vorhanden sind, unerheblich, ob eine starke Cortisolausschüttung erfolgt durch das Ketamin.

    Versuch mal, deine ganzen Befürchtungen beiseite zu schieben. Und Google ist nicht immer ein guter Ratgeber

  • Angi7777 nein bist du nicht. Mach jedoch nicht den gleichen Fehler wie ich :peinlich:

    Hab nach der Zahn-OP´s meiner zweien (Whisky und Clairens gingen beide am selben Tag) Blut und Wasser geschwitzt - geheult an dem Tag wie ein Schlosshund.

    Whisky hatte massiv FORL und kam genau mit zwei Zähnen im Maul wieder heim, die wir ein Jahr später auch reißen haben lassen. Whisky war wie verwandelt - aus einem schüchternen ängstlichen Kater wurde ein mutiger Tiger, sprang wieder rum wie ein junger und ich machte mir Tage- bzw. Wochenlang Vorwürfe, dass ich nicht gemerkt habe, dass er so Schmerzen hatte. Damals war Whisky sein Krea super erhöht, dass er als CNI Patient eingestuft wurde und ich bereits zuhause Infusionen geben musste. Die Zahn-OP wurde dann unter Inhalationsnarkose mit Infusion durchgeführt - während bzw. nach der OP gab es sogar einmalig Metacam - weil ich mit dem Zahntierarzt lange diskutieren und reden konnte und er dadurch mein Vertrauen gewonnen hat.

    Du wirst nicht glauben was ich dir jetzt noch schreibe - Whisky´s Krea war fünf Jahre lang weit in der Referenz und drei Tierärzte mussten ihre Diagnose "CNI" zurück nehmen und dankten mir, dass ich nicht locker gelassen habe. Einer dieser Tierärzte hat sich anschließend auch ein Zahnröntgengerät angeschafft. :faxen:

    Übrigens was ich dir noch zu Clairens sagen wollte - er musste bestimmt zwei mal jährlich in Narkose versetzt werden, damit die Verstopfung beseitigt wurde. Da hat keiner bezüglich Narkoseart aufgeschaut weil da wir da noch nichts von dem Virus wussten.

    Manchmal glaub ich ist das auch besser so. Hab hier jetzt nen Kater, der ist auf den Kopf gestellt worden - Freigeist, ob er jemals geimpft worden ist - unbekannt, keine Viruskrankheit im Blut erkennbar. Ärzte tippten auf Viruserkrankung - nix war´s waren auf dem Holzweg :lach:

  • cateye

    Schönen guten Morgen,
    dank deiner Antworten gehts mir echt schon viel besser, Vielen Dank!
    Das mit der CNI habe ich gleich meiner Freundin erzählt. Ihr 17 Jahre alter Kater hat das auch und bekam vorgestern einige Zähne wegen FORL entfernt. Die Tierärztin scheint das sehr gut gemacht zu haben unter Inhalationsnarkose bei Messung von 2 Parametern.
    Habe die Rechnung gesehen und gestaunt. 800 Euro für dentales Röntgen, 6 Zähne ziehen und sehr vielen Medis on top.
    Ich soll 1500 Euro zahlen nur alleine für den Check in Narkose und Zahnreinigung ohne Zahnentfernung.
    Meine Haustierärztin meint allerdings, ich solle es eben nur bei dieser teuren Tierzahnärztin machen lassen, alles andere wäre zu riskant.
    Ich habe der TA meiner Freundin eine Mail geschrieben und alles genau gefragt, rund um die Narkose und ob sie ausgebildete TA in Zahmedizin ist. Wenn alles passt, dann lasse ich Matis Behandlung auch dort machen.
    Schönen Sonntag und ganz liebe Grüße von Angi

  • Ich hab damals glaub ich 500 bezahlt. Fleckerl war Diabetikerin und da hatten wir die Zähne bei einem normalen Tierarzt machen lassen. (jetzt geht mir der Augen zuhalt Smiley ab)

    Durften ein Jahr später dann zum Spezialisten zum nochmal Zähne ziehen.

    Eben dieser Tierarzt hat damals ein halbes Jahr vor Whiskys Zahnop (nur noch zwei Zähne im Maul dannach) gesagt, dass seine Zähne vollkommen in Ordnung sind.

    Wie gesagt das ganze ist schon lange her und der damalige Zahnspezialist ist auch normaler Tierarzt mit Zusatzquali Zähne. Wenn du in Nieder- oder Oberbayern wohnst könnt ich dir einen sehr empfehlen.

  • Zu den Kosten: Enzo hatte gerade seine Zahn OP. Kostenvoranschlag war auch rund 1200 Euro je nach dem wieviel Zähne rausgefräst werden müssen.


    Gezahlt habe ich 800 Euro mit Infusion, Inhalationsnarkose, Dentalröntgen usw usf. Enzo musste aber "nur" 2 Zähne lassen. Mir wurde erklärt, das man Katzenzähne nicht einfach ziehen kann weil sie abbrechen. Sie müssen raus gefräst werden, was zeitintensiv ist (Narkoserisiko) und halt eben kostet.

  • Alternativ zum Zahn bricht der Kiefer.

    Katzenzähne sind extrem gut am Kieferknochen verankert - damit müssen Stück aus der Beute gerissen werden. Ohne das Katz anschließend zum Dentisten muss.

    Liebe Grüße von SiRu und den Katzingern!


    Napoleon 17.06.1997 - 27.07.2012 &

    Tiger 17.06.1997 - 02.02.2016 (beide Einzug 27.12.2006)

    Flocki 17.06.2007 , Einzug Mitte Oktober 2007

    Minka 01.01.1999 - 08.10.2015, eingezogen 25.07. 2012

    Tips 01.04.2002 - 02.07.2016 &

    Taps 01.04.2002 - 12.02.2020 eingezogen sind die Brüder im Juni 2012

    Leonie 01.06. 2009, eingezogen hier 12.03.2016

    Shiyuu 27.05.2011 - 01.02.2021, eingezogen am 31.07.2020


    :computer2: :mkatzen:


    bekennendes Mitglied der BARF-Sekte :boehsebarferz2:

  • Schönen guten Morgen,
    ich habe eine Praxis angeschrieben und nach den Parametern gefragt, die bei der Narkose überwacht werden.
    Als Antwort bekam ich, ich solle einen Termin vereinbaren.
    Wenn eine TA mir nicht mal beantworten mag, ob eine Intensivüberwachung gewährleistet werden kann und ob sie zahnmedizinisch ausgebildet ist, finde ich das schon erbärmlich und da werde ich auf alle Fälle nicht hingehen.
    Habe eine weitere Praxis angeschrieben und bin gespannt.
    Wenn alle Stränge reißen gehe ich dann doch in die teure Tierklinik. Da weiß ich wenigstens , dass super gearbeitet wird. Kostet aber eben auch locker 1000 Euro mehr.

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