Beiträge von Asuka

    Hallo!

    Schön, dass deine beiden sich mit dem Barf angefreundet haben! Ich kenne das Problem, anfangs, als ich meinen beiden Mitbewohnern mal Rohes zum Kosten gefüttert habe, in 10g-Portionen, wurde das auch nicht selten knurrend auf den Teppich geschleppt.


    Ich glaube, dass sie sich nicht ganz sicher gefühlt haben. Beim Verteilen der Teller sind die beiden immer etwas aufgeregt, jeder will zuerst fressen. Um sich da seinen Teil zu sichern, schleppt man besser die Beute an einen sicheren Ort.


    Was meinst du mit getrennten Näpfen? Haben sie zuvor von einem Teller gefressen? Tendenziell würde ich bei allem, was für Katzen eine wichtige Ressource darstellt, aufpassen, dass alle das Gefühl haben, um nichts kämpfen zu müssen, sei es Futter, die Toilette oder Spielzeug. Das beugt zumindest größeren Streitereien vor.


    Was bei mir sehr geholfen hat, war das getrennte Füttern. Die eine frisst im Zimmer und die andere auf dem Flur, Tür zu, damit man sich weder hören noch sehen kann. Sonst muss eine immer gehetzt fressen und darum fürchten, dass die Schnellere ihr auf die Pelle rückt. Seitdem jeder seinen Ort zum Fressen akzeptiert hat, wird auch situierter gefressen, höchstens mal auf dem Boden neben dem Teller.


    Wobei auch eine Katzenregel zu sein scheint, dass man das Fleisch umso weiter vom Teller entfernt fressen muss, je größer und sehniger der Brocken ist. Ich habe anfangs übereifrig recht große Brocken verfüttert, welche vor dem Verzehr mit großer Wahrscheinlichkeit zuerst auf einen weichen Untergrund transportiert wurden. Also vielleicht kleinere Brocken servieren. Das kompromittiert zwar ein wenig die Idee, die Katze beim Fressen auch arbeiten zu lassen, aber es ist doch angenehmer, als täglich voller Angst mit Reinigungsmittel neben dem Teppich zu lauern.

    Du könntest natürlich auch erst einmal gewolftes Fleisch anbieten, das lässt sich sehr schlecht umhertragen, sollte man zumindest meinen.


    Ob du ihnen das Wegtragen abtrainieren kannst, weiß ich nicht. So wie bei vielen "Trainings" müsstest du ihr dann auch einen Ort gestatten, an welchen sie das Futter tragen darf.
    Sonst ist die einzige Option, die ich sehe, in einem Raum ohne Teppich und weiche Möblierung zu füttern.


    Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen!

    Ich verstehe. Aber bei Katzen zwischen 3 und 6 Jahren sollte das doch keine großen Auswirkungen auf die Rezepte haben, oder?


    Stimmt, das steht bei dir unten drin. Toll, dass Felix so alt geworden ist! Bei mir wird Geburtstag an dem Tag gefeiert, an welchem die beiden eingezogen sind.


    Ich habe das Rezept nun noch einmal mit Knochenmehl (von Grau) erstellt.

    Außerdem mit 100 Prozent Fett, da Rinderfettpulver statt Talg verwendet wurde.


    Soll ich trotz der Kalki-Empfehlungen mehr Salz nehmen, oder reicht das?

    Okay, alles klar. Ja, ich verstehe, was du meinst.

    Wenn ich 100g Fett brauche, nehme ich 100g Pulver und das entspricht dann in etwas den 80% Energiegehalt, da das Pulver nicht vollständig aus Fett besteht.

    Dann brauche ich das Pulver auf und steige danach auf bessere Alternativen um!


    Den Aspekt zum Knochenmehl werde ich berücksichtigen. Im Forum gibt es sicherlich auch einige Themen zur Phosphorsupplementierung. Danke!


    Ich habe im Kalki gelesen, dass das Alter nur bei Kitten eine nennenswerte Rolle spielt, daher habe ich mir darüber nicht groß Gedanken gemacht. Ist das beim Barfen auch wichtig?

    Das Alter kenne ich leider nicht, aber vom Tierarzt wurden sie auf 3 bis 6 Jahre geschätzt, anhand der Zähne unter anderem. (Wobei das ja auch fraglich ist - wenn sie nur minderwertiges Futter bekommen haben, ist der Zahnzustand auch wenig aussagekräftig.)

    Nein, ich hatte zuvor gewolfte Hühnerknochen verwendet, aber nun bei der neuen Mischung ist mir der Phosphorwert aufgefallen. Dann werde ich noch ein Phosphorsupplement besorgen.

    Danke.


    Ich benutze das Pulver von Canina, da sind laut Angaben Rinderfett und Rinderbrühe enthalten.

    Hallo!


    Ich wollte zur Sicherheit ebenfalls noch ein Rezept einstellen, um zu fragen, ob damit alles in Ordnung ist.

    Der gewünschte Fettgehalt des Kalkis wird durch den Energiebedarf bedingt, oder? Wenn man nur die 1000g Fleisch betrachtet,

    wäre der Fettgehalt ja sonst auch ohne das zusätzliche Fett in Ordnung.

    Ich brauche momentan noch (zuckerfreies) Rinderfettpulver auf, wie kann man das bezüglich der Kalki-Werte verwenden? Ich habe bislang immer 80 Prozent der veranschlagten Fettmenge in Pulverform mit 20 Prozent Wasser vermengt.


    Reicht der Phosphorgehalt aus?


    Viele Grüße und Dankeschön!


    Ein Rezept.pdf

    Gerne!


    Also Pute ist erst einmal eine super Wahl! Das wird auch bei mir gerne gefressen.

    Schau mal, ich hab vor ein paar Tage schon ein Thema aufgemacht, das heißt "Welches Fleisch ist bei Katzen beliebt?". Vielleicht hilft das.


    Wegen der Ballaststoffe - schau erst einmal, welches Fleisch und welche Suppies dein Kater frisst. Das Gemüse sollte dann deine letzte Sorge sein. Immerhin ist der Gemüseanteil extrem klein und eigentlich nicht notwendig. Schau einfach, wie das Geschäft aussieht, und wenn der Kot zu fest und trocken ist, kannst du gern etwas Gemüse darunter geben.


    Bei Knochen auf jeden Fall darauf achten, diese nicht zu erwärmen, höchstens im Wasserbad.

    Habt ihr bei der Umstellung bessere Erfahrung mit gewolftem Fleisch oder mit gröberen Stücken? (Fleischwolf ist vorhanden)

    Hey. Also generell ich stückiges Fleisch besser, da es weniger vorbelastet ist. Bakterien sammeln sich gern auf der Oberfläche des Fleisches und die ist bei Gewolftem a) sehr viel größer und b) wurden die Bakterien bereits "mitten ins Fleisch" gewolft.


    Aber vor allem anfangs und bei mäkeligen Katzen sind kleine Stücken bzw. die Nachahmung von "Nassfutter-Brei" deutlich besser akzeptiert als große Stücken. Außerdem muss Katze so nicht viel kauen, das kann nämlich auch sehr anstrengend sein, wenn man es nicht gewöhnt ist.

    Meine beiden fressen zumindest lieber kleinste Stückchen. Aber um die Zahnpflege zu unterstützen müssen sie da bald auch mal größeres fressen.



    Was hast du denn als Putenfleisch verwendet? Bei mir ist Pute allein so fettig, dass ich mit magerem Fleisch ausgleichen muss.

    Das Futter hat da im Lauf der mehrstündigen Standzeit

    Stimmt, wenn es dann draußen steht, wird es vielleicht noch etwas auf Zimmertemperatur gewärmt.


    Das Dumme ist, dass die eine Katze frisst wie ein Mähdrescher, während die andere momentan immer 1/4 bis 1/3 auf dem Teller liegen lässt. Wenn ich diesen Rest aber stehen lasse, kommt der kleine Katzenmähdrescher und verschlingt die Portion gleich mit. Auf Dauer ist das ja für beide nicht so gut, Nummer eins wird zu dick und Nummer zwei zu dünn.. Ich hoffe, dass das nur eine "Phase" ist.

    Die Katzen haben noch niemals den Luxus gehabt, Körperwarmes serviert

    Hm, vestehe. Ich war da bislang immer großzügig und habe es für 15 Sekunden in die Mikrowelle gestellt. Einfach weil ich dachte, dass es ja angenehmer ist, wenn man nichts Kaltes fressen muss. Aber bei DoFu ist das ja auch kein großes Problem. Mit Knochen im rohen Futter ist das schon schwieriger.

    Naja, kaltes Wasser in ne Schüssel, Glas da rein, nach etwa 1,5-2h ist der Inhalt aufgetaut.

    Bei mir ist dann auch immer nur der äußere Teil aufgetaut und innen ist meist noch alles gefroren. Das funktioniert nur, wenn ich zum Frühstück bereits das Abendessen in den Kühlschrank stelle, manchmal nicht einmal so.


    Ins Wasserbad stellen ist auch sinnvoll, solang es kalt ist. Da probiere ich momentan herum.

    Bei 30 Minuten in einem warmen Wasserbad hätte ich da noch größere Bedenken als bei 20 Sekunden Mikrowelle.


    Aber das kalte Futter wird bei euch trotzdem gefressen? Selbst mit etwas heißem Wasser drüber wird das bei mir nichtmal ansatzweise lauwarm, eher nur "weniger kalt". Ist vermutlich Gewöhnungssache für die Katzen, oder?

    Glasdosen mit Plastikverschluss sind auch super! Am besten lassen sich eben eckige Dosen stapeln und je nachdem, wie viele Tierchen man versorgen muss, sollten die Dosen nicht zu groß sein, da du sonst entweder viel Luft einfrierst oder eim Rest des Futters sehr lang im aufgetauten Zustand im Kühlschrank zurückbleibt.


    Das Problem bei Plastik ist, dass es sehr schnell zum Sammelplatz für Bakterien wird. Vor allem, wenn du die Dosen häufiger benutzt und kleine Schrammen entstehen. Daher ja auch der Rat, dass man lieber Holzbrettchen statt Plastikbrettchen verwenden soll.


    Beispielsweise sind Wasserleitungen aus Plastik zwar heutzutage sehr beliebt, weil sie offensichtlich nicht für Bleivergiftungen sorgen können, aber die Plastikoberfläche bietet einen idealen Untergrund für die Mikrobenzucht.


    Zumindest würde ich mit Plastikbehältern und rohem Fleisch doppelt und dreifach auf Hygiene achten. Hier entscheiden sich dann viele für Einwegtütchen, aber auf die Dauer (das macht bei mir knapp 700 Tüten plus die zig Verpackungen des rohen Fleisches) ist das einfach für mich ein inakzeptable Müllberg.

    So viel Platz habe ich momentan leider nicht, obwohl es sicherlich sehr praktisch ist!

    Wie funktioniert das bei dir mit dem Auftauen?

    Ich habe festgestellt, dass das Auftauen in Glasbehältern aufgrund der Wärmekapazität von Glas
    recht lang dauert und sich die Variante "Halbe Stunde im Wasserbad liegen lassen"

    somit leider nicht bewährt hat, um eine mauskörperwarme Mahlzeit zu erhalten.

    Hallo!


    Jede Katze hat ihre eigenen Vorlieben, aber gibt es pauschal Fleischsorten, die besser oder schlechter bei Katzen ankommen?


    Ich habe gelesen, dass Rind nicht so gut ankommt,

    was bedeuten würde, dass ich meinen beiden Schlumpfnudeln, oder zumindest der, die öfters mäkelt,

    den Einstieg ein wenig erschwert habe. Gibt es ein paar bei vielen Katzen beliebte Sorten?



    Viele Grüße, Asuka.

    Ich habe aufgrund der bislang begrenzten Akzeptanz von Pflegewerkzeug tatsächlich nur den "Furminator von Trixie", ich glaube, er heißt Carding-Striegel, benutzt.

    Massage und Schnurren geht ja auch mit Händen.


    Aber die Unmengen an Unterwolle finde ich auch faszinierend. Vor allem auf dem Rücken und im hinteren Rücken-Bereich kommt immer etwas Unterwolle heraus. Vermutlich ist es aber auch ganz schön anstrengend, sich dort zu putzen.

    Babybürsten, auch eine gute Idee! Ich kannte nur den "Zahnbürste"-Tipp für das Gesicht.


    Ich habe auch gar nichts dagegen einzuwenden, Katzen zu bürsten. Vor allem bei längerem Fell kann ich mir gut vorstellen, dass die Fellpflege ohne Hilfe nicht zu bewältigen wäre. Aber langes Fell ist ja auch evolutionstechnisch nicht natürlich, auch wenn es nett aussieht. Von daher sehe ich schon die Notwendigkeit bei der Fellpflege.

    Ein Glück, dass langes Haar bei euch kein Problem ist!


    Um ehrlich zu sein wirken sehr viele Katzenprodukte auf mich einfach nur wie gutes Marketing.

    Im Endeffekt sind ja die Menschen diejenigen, die im Laden von Produkten umringt werden.

    Beispielsweise die ganzen Fellpflegemittel und Shampoos. Solang die nicht unbedingt notwendig sind, kann man doch genauso gut einfach die Katzenzunge ihre Arbeit machen lassen.


    Manchmal ist es schon verlockend, die ganzen angeblich pflegenden Mittelchen zu kaufen,

    wobei der Katz komplett egal ist, mit welchem neuen Geschenk man bei ihr antanzt.

    Vielleicht bin ich da auch etwas voreingenommen, meine beiden akzeptieren die Bürste zwar, begegnen ihr aber dennoch mit genügend Misstrauen. :)

    An die Tangle Teezer Variante hatte ich bislang gar nicht gedacht, eine super Idee!

    Ungünstig, dass ich meinen irgendwann weggeschmissen habe, da ich ihn kaum benutzt habe...

    Aber die sind vermutlich eher nützlich, wenn man der Katze wirklich helfen muss, da ihr Fell sehr lang ist.


    Ich habe kurz nachgeschaut, einige Varianten sind tatsächlich nicht allzu teuer. Um die 20 Euro.

    Aber solang meiner noch hält, werde ich den wohl benutzen.

    Soweit ich weiß ist doch alles besser, als Plastik zu verwenden.
    Also sofern man die Dosen wiederverwenden möchte, da diese Behältnisse nie ganz gesäubert werden können. Daher bin ich momentan dabei, ausgewaschene Gläser zu verwenden. Funktioniert ganz gut, aber es braucht vermutlich doch etwas mehr Platz im Tiefkühler als die ökonomischen kleinen Plastikboxen.


    Liebe Grüße, Asuka.

    Guten Tag!


    Ich kämme auch alle paar Tage. Wobei ich andauernd die Fellknäuel vor meinen Katzen verstecken muss, weil sie ansonsten damit spielen und daran lecken würden, was ja irgendwie kontraproduktiv ist.


    Gibt es eigentlich einen nennenswerten Unterschied zwischen dem Furminator und ähnlichen Kämmgeräten?

    Ich war einmal kurz davor, mir einen Furminator zu besorgen, aber da der Zoohandel nicht die richtige "Sorte" im Angebot hatte, habe ich auf den von Trixie zurückgegriffen.

    Der kostete ungefähr 8 Euro und holt auch mächtig Unterwolle aus dem Fell.

    Da frage ich mich - gibt es einen berechtigten Hype um die Furminator?

    Soweit ich weiß, kosten diese zwischen 30 und 50 Euro.

    Ich bin zwar nicht zimperlig, wenn es um qualitätsvolle Nahrung geht, aber 50 Euro für einen Kamm? Das erscheint mir dann doch etwas zu teuer.


    Viele Grüße, Asuka.