Beiträge von Ramona13

    Denn Barfen braucht kein Fachwissen. Ansonsten müssten alle erst eine Ausbildung machen.

    Ich stimme dir absolut zu, dass kein Anfänger das Buch lesen braucht und das wirklich was aus Interesse ist. Hab ich aber auch so versucht bereits in meinem Kommentar oben zu sagen.

    Aber ich bin der Meinung, dass man ein gewisses "Fachwissen" zum barfen braucht, dieses Wissen aber hier als Grundlagen im Forum immer wieder vermittelt wird bzw. die Berechnung der Kalki macht. Wenn man hier bisschen länger liest werden einem die Grundlagen bald klar, aber für komplett Außenstehende ist das bereits Fachwissen. Würde jedenfalls auch mein Mann sagen, wenn er sich jetzt plötzlich um das Barf kümmern müsste ;)


    EDIT: Den Link zum Buch im Roten drüben hatte ich gestern Nacht auch nur gepostet, weil ständig auf den Nährwerten und Tabellen herumgeritten wurde und nicht, weil ich das ernstgemeint einem Anfänger ans Herz gelegt hätte

    Ergänzung:


    Viele Hinweise im Buch finde ich auch sehr gut und decken sich mit den Grundsätzen hier im Forum, z.B. wird bei einer Tabelle zu Futtermitteln Algenmehl erwähnt und darauf hingewiesen, dass der Jodgehalt genau ausgewiesen sein muss), vegetarische oder gar vegane Ernährung werden kritisch betrachtet und besonders bei vegan ist ein Verweis auf das Tierschutzgesetz, dass man seine Tiere artgerecht ernähren muss, was bei einer Katze ganz klar Fleisch ist (oder alles supplementieren, aber da hört es auch irgendwann mal auf, wenn man dann die ganzen Aminosäuren wie z.B. Arginin als Pulver benötigt).

    Hier, ich :)


    Ich hatte mit Fachbegriffen in dem Buch keine Probleme, es ist auch eher ein Lehrbuch für Studierende (z.B. findet man immer wieder "Merke"-Kästchen mit den wichtigsten Fakten) als ein reines Fachbuch.


    Ich hab es wegen Balus Erkrankung gelesen, weil man zur Leberdiät bei Katzen nicht so viel findet. Interessant fand ich die Erklärungen zu allen einzelnen Nährstoffen und was eine Über- oder Unterversorgung auslösen kann. Die Kapitel zu verschiedenen Krankheiten habe ich größtenteils nur überflogen, bis auf die Leber. Die Informationen hier (bestimmte Aminosäuren sind besser, andere schlechter bei eingeschränkter Leberfunktion, erhöhter Bedarf bestimmer Stoffe etc.) hat sich mit meinen weiteren Recherchen im Nachhinein gedeckt und würde ich als korrekt ansehen.


    Wenn man komplett gesunde Katzen hat und mit den Infos hier und dem Kalki zufrieden ist, braucht man das Buch vermutlich nicht. Interessiert man sich tiefer für Ernährung und die Prozesse im Körper (z.B. der Harnstoffzyklus) und hat man kranke Katzen, kann es durchaus sehr interessant und lohnenswert sein. Auch wenn ich Balu vor der OP nicht gebarft habe, hat es mir bei der Beurteilung seines Futters und einer Ergänzung des Fertigfutters weitergeholfen.

    Wenn man so viele Menschen offline und online über Balu informiert vergisst man am Ende immer irgendwen :peinlich:


    Balu hat die OP am Dienstag gut überstanden und darf morgen Nachmittag nach Hause :love:

    Das Foto hier hat die Klinik gestern bei Instagram gepostet, mein süßer Bär wird daheim schon sehnlichst erwartet <3

    Hallo ihr lieben, ich melde mich mal wieder :hal:


    Die Zeit ging jetzt so schnell vorbei, kommende Woche wird Balus Lebershunt schon operiert. Ich hatte in den letzten Wochen noch echt viel Angst und sorge vor der OP, es ist ein großer Eingriff, daher schonmal mit erhöhtem Risiko für Komplikationen und dazu kommt noch, dass Balus Narkoserisiko durch die Krankheit ebenso erhöht ist… aber es ist die einzige Chance auf ein sorgenfreies Leben für uns alle. Nachdem er am Montag morgen einen epileptischen Anfall hatte (nur etwas länger als 2 Minuten) wurde mir die ganze Erkrankung wieder richtig bewusst, schließlich ging es bei Balu in den letzten Wochen immer nur aufwärts und alles war toll…


    Am Montag, den 29.08. bringen wir ihn wieder in die Tierklinik Haar bei München, wo er dann am Dienstag morgen von einer Spezialistin der Chirurgie operiert wird. Das barfen haben wir erstmal weiterhin sein lassen, da darf er sich dann drauf freuen, wenn er wieder gesund ist ^^


    Hallo liebes Forum :)


    ich war schon ganz schön lange nicht mehr aktiv und hab auch seit Anfang März kein BARF mehr gefüttert, kurz nach meinem letzten Post hier. Garfield hatte eine Magen-Darm-Entzündung und ich sollte auf Anraten meiner Tierärztin erst mal mit dem Barf pausieren. Als er wieder einigermaßen gut Dose fraß hatte ich nicht so den Druck sofort wieder mit BARF anzufangen und die Faulheit hat gesiegt. :peinlich:


    Wie hier berichtet bekam Balu nun Luminaletten gegen die Anfälle. Als nach einigen Wochen ein Blutbild gemacht wurde ist meiner Tierärztin ein leicht erhöhter Gallenwert aufgefallen, den sie im Ultraschall prüfen wollte. Das böse C-Virus hat mich und meinen Mann dann für 2 Wochen ausgeschaltet und der Ultraschall musste auf Ende Mai verschoben werden. Da war aber letztendlich alles super.

    Leider kam dann Mitte Juni trotz der Medikamente ein erneuter Anfall, als wir nicht zuhause waren und Balu sehr lange im Status epilepticus war. Selbst der Notdienst (war natürlich an einem Sonntag) konnte nur mäßig gut helfen... war alles insgesamt eine ziemliche Horror-Story, Balu war zwar irgendwann sediert, aber sein Herzschlag ging kaum runter und er musste über Nacht bleiben. Als ich Montag Mittag Balu beim Notdienst-TA abholen durfte war er noch total neben der Spur und war völlig zugedröhnt von den ganzen Medikamenten, aber wenigstens hatte er keinen Anfall mehr. Dienstag Morgen - ich stehe auf und möchte nach ihm sehen, er liegt im Körbchen und hatte wieder einen Anfall... bin dann sofort zu meiner Tierärztin (wo wir am Montag Abend zur Sicherheit bereits auch schon waren) und sie hat ihn aufgenommen und mit Infusion und allem nötigen versorgt. Er blieb also wieder über Nacht und meine Sorgen um ihn wurden immer größer. Richtig Bauchschmerzen hatte ich dann am Mittwoch, als der Anruf kam, dass ich doch bitte in die Praxis kommen soll, die Ärztin möchte mit mir wegen Balus Zustand sprechen. Mein Mann war zum Glück auch zuhause und wir sind dann gemeinsam hin gefahren. Balu kam aus dem Anfallszustand einfach nicht raus und meine war am Ende ihrer Möglichkeiten. Uff. Es gab aber noch eine letzte Hoffnung, wir könnten ihn in die Neurologie nach München bringen (ca. 250km entfernt). Uns war klar, dass wir alles mögliche tun wollen, um Balu zu helfen, also wurde er in die Transportbox umgelagert, die Infusion ins Auto gehängt und wir sind am Mittwoch Abend (vor Fronleichnam, also Donnerstag war Feiertag) losgefahren, in der Hoffnung, dass es Hilfe für Balu gibt.


    Wir hatten Glück und er wurde in der Tierklinik Haar bei München aufgenommen. 8 Nächte blieb er stationär in der Klinik und wurde einmal komplett auf den Kopf gestellt. Die Anfälle konnten dort zum Glück gestoppt werden, es wurde sämtliche Diagnostik inkl. MRT und CT gemacht - mit der finalen Diagnose Lebershunt. Da der Shunt außerhalbt der Leber liegt kann man operieren, aber dafür muss Balu erst mal wieder komplett fit sein. Der Lebershunt ist auch der Grund für die Anfälle, da die Giftstoffe aus der Verdauung nicht aus dem Blut gefiltert werden und ab einer zu hohen Menge ihn von innen vergiften und Anfälle auslösen. Im MRT waren bereits Ablagerungen im Gehirn zu sehen, der Neurologe hatte dann aber auch noch zusätzlich ein CT gemacht und dabei den Shunt feststellen können.


    Jetzt ist er mittlerweile seit über 3 Wochen wieder zuhause, braucht 3x täglich Levetiracetam als Antiepileptikum (Phenobarbital geht wegen der Leber nicht mehr), dauerhaft Antibiotikum und Lactulose und spezielles Magen-Darm Futter, welches hochverdaulich ist und einen geringen Proteingehalt hat. Bei der Entlassung konnte er gerade so selbstständig fressen, wenn man ihm das Futter an den Mund gehalten hat, ansonsten nur liegen. Sitzen, stehen, laufen oder aufs Klo gehen waren nicht möglich und seine Muskeln vor allem in den Hinterbeinen kaum mehr vorhanden. Die Intensivpflege war echt anstrengend, aber nach 3 Wochen sind wir an dem Punkt, dass er wieder anfängt zu laufen, im stehen fressen kann und aktiv am Leben teilnehmen will. (Wer alles ganz genau nachlesen will findet im roten Katzen-Forum einen eigenen Thread zum "Sorgenbärchen Balu", ich hab es hier versucht kurz zu fassen)



    Jetzt wo alles wieder besser wird mache ich mir auch vermehrt Gedanken übers Futter und will wieder barfen, deswegen bin ich mal wieder hier im Forum. Ich werde noch einen eigenen Thread unter den Futter-Sonderfällen eröffnen, da erschien mir die ganze Hintergrundgeschichte aber etwas fehl am Platz ;)


    Liebe Grüße
    Ramona, Garfield und Balu <3

    Hallo zusammen 😊


    Garfield, bekannt für “Futter geht immer”, hat gestern plötzlich nicht mehr gefressen, nicht mal Leckerlis 😱

    Daher war ich mit ihm heute Abend beim TA, Diagnose Magen-Darm-Entzündung. Woher die kommt wissen wir nicht wirklich, vielleicht war das BARF nicht mehr frisch genug oder es waren irgendwelche anderen Bakterien dran. Fremdkörper ist durch Röntgen ausgeschlossen, was anderes komisches gefressen hat er auch nicht, da er ja keinen Freigang hat.


    Ich bin jetzt am überlegen was ich machen soll, weiter das normale BARF geben oder soll ich das Fleisch lieber dünsten/dampfgaren und als eine Art Kochbarf anbieten?

    Und kann Felini Complete ein Problem in dem

    Zusammenhang mit der Entzündung sein? Das gab es aufgrund von meiner Faulheit die letzten 3 Tage mit Kaninchen oder Pute 😅


    Falls jemand da Ahnung hat oder selbst so einen Fall hatte, wäre ich da dankbar für Infos 🥰

    Bei den meisten B-Komplexen sind u.a. meistens künstliche Farbstoffe, wie Vic bereits erwähnt hat, enthalten. Darüber hinaus auch Mikrokristalline Cellulose, Trennmittel etc. Weiß nicht, wenn ich das nicht in mir möchte, wieso sollte ich das meinem Kater geben? Ist aber auch nur ein persönliches Ding.

    Hätte gedacht man müsse darauf auch noch extra achten weil - wie bei vielem - Katz halt.

    Ich hab mal meinen B-Komplex angeschaut, der hat zwar Mikrokristalline Cellulose, aber ansonsten keine Farbstoffe. Vielleicht passt der ja für dich, die Kapseln enthalten ein Pulver das ich so dann direkt rein kippe und die Kapsel wegwerfe.

    Beim ersten Blick über das Rezept sind mit die vielen 99,x aufgefallen, hast du beim eintippen der Werte auch noch mal zurückgescrollt und geschaut ob alle Werte passen? Die beeinflussen sich beim eingeben gegenseitig und müssen noch angeglichen werden um am Ende überall 100% zu haben 😊

    Jetzt hab ich hier schon etwas länger nicht von mir hören lassen… uns gibt’s auch noch ^^


    Weniger erfreulich ist leider, dass Balu nun täglich Medikamente gegen die Epilepsie braucht, am Sonntag hatte er einen Status Epilepticus, dabei waren wir doch seit Ende August ohne Anfälle ||  Noch schläft er ganz viel von den Luminaletten, aber das wird sich hoffentlich wieder einpendeln.


    Schön finde ich, dass meine Tierärztin das Barfen sehr befürwortet und bei Balu auch absolut förderlich für seine Gesundheit sieht. Deswegen muss ich am Futter nichts weiter ändern, ist ja immerhin etwas positives.


    Nach der blöden Notfall-Übernachtung beim Tierarzt schmeckt zum Glück das Essen daheim wieder :*



    Garfield will lieber die Lasagne aus dem Ofen haben… wer hätte es gedacht :P


    Huhu 😃

    Dann antworte ich dir mal hier statt „drüben“… für Vitamin D nehme ich immer Lachsfilet (TK aus dem Supermarkt). Von dem Portionsstück mit meist 125g schneide ich so viel ab wie ich brauche und friere den Rest ein.


    Hast du schon Supplemente daheim? Statt Weizenkeimöl würde ich die Vitamin E Tropfen von Allcura kaufen, lässt sich schön dosieren und die halten ewig ;)


    In der Datei finde ich gerade keine Auswertung, ist denn alles auf 100%?

    Hallo zusammen,


    Balu hatte gestern und heute Morgen sehr weichen Kot/Durchfall, obwohl sich nichts an der Fütterung geändert hat und krank scheint er vom restlichen Verhalten her auch nicht zu sein.


    Könnte der Durchfall von schlecht gewordenem Futter kommen? Da die beiden zur Zeit fast den ganzen Tag schlafen stand das Barf vorgestern bestimmt locker 12 Stunden unangetastet da, Balu hat nach dem aufwachen ganz normal gefressen, Garfield hat ein wenig später den Napf nur beschnuppert und wollte es nicht fressen. Ich fand das dann auch nicht mehr so appetitlich und hab frisches Futter hin. Balu scheint da wohl nicht so den Sinn für frisches Futter zu haben, der frisst einfach alles 😅


    Wäre das eine Erklärung und falls es vom Futter kommt, wird das von selbst besser oder sollte ich doch lieber zum TA? Ich hab gelesen, dass Heilerde helfen kann, habt ihr da Erfahrungen?


    Danke und liebe Grüße

    Ramona

    Kann ein Grund sein, es lassen zu müssen. Meines Wissens ist nicht die Schale das Problem, aber das Häutchen daran. Wenn davon noch was in dem Mehl ist, enthält das auch Proteine vom Huhn. Ich weiß nicht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit bei gekaufter Eierschale ist, würde aber an Nanoni s Stelle auch die Finger davon lassen. Zumindest vorübergehend, weil dort ja erstmal Ruhe in die Situation kommen soll.

    Danke für die Antwort, ich bemerke bei mir hier jetzt keine Probleme mit Eierschale, würde dann aber vermutlich in Zukunft eher bei den anderen Ca-Supplementen bleiben 😊

    Eierschalen gehen nicht, da sie Huhn, Truthahn Pute etc. nicht verträgt.

    Darf ich kurz in die Runde nach einem Beleg fragen, ob Eierschalen nicht gehen, wenn Huhn nicht vertragen wird?

    Garfield verträgt kein Huhn (Pute geht aber) und ich Wechsel hier immer zwischen Ca-Carbonat, -Citrat und Eierschale durch.