Beiträge von Akira

    Weils eher verfügbar ist, würde ich sagen.


    Und Geflügel (immerhin fallen darunter eher nicht die Vögelchen da draußen) jagt Katz auch weit weniger als Mäuse und eben Vögelchen. Das dürfte eher Huhn, Pute, vielleicht noch Ente sein. Macht dann also auch keinen so riesigen Unterschied, ob nun Rinder- oder Geflügelblut. Und spätestens wenn es auf eins von beidem eine Allergie gibt, ist es gut, Ausweichmöglichkeiten zum anderen zu haben. Oder wenn was nicht lieferbar ist.

    Ach, schauen hättet ihr ruhig können. Aber das geht ja auch zu einem späteren Zeitpunkt. Wichtig war nur der Rest.


    Ich habe hier in einem immer Blut gekauft (geringe Lagerungsmöglichkeit, deswegen nur eine Flasche jeweils und das ist mit bestellen immer mau). Und einmal Eierschalenmehl, denn das hatte ich zwischendurch dort stehen sehen, war dasselbe Produkt, das ich schon zu Haus hatte und so it ging das ohne Versandkosten. Mehr habe ich dort allerdings nie mitgenommen.

    Sicher sollte das im Kühlschrank aufgetaut werden, vor allem wenn es nicht mit einem Mal verfüttert wird. Ansonsten gibt es durchaus andere Möglichkeiten.

    Und für die schnelle Runde: Kaltes Wasserbad. Schonender als warmes (wobei das bei sofortiger Verfütterung auch nicht auszuschließen ist), aber eindeutig zügiger als der Kühlschrank.

    Ich würde sagen, besorg die Supplemente nach Grundrezept, misch an, frier durch und dann in den Napf. Stückchenweise Sachen dazu finde ich unnötig kompliziert, außer es stellt sich dann heraus, der Anfang mit allem funktioniert nicht.

    Shiyuu wollte auch roh. Das gabs erst mit FC. Dann habe ich Frankenprey Plus probiert, da hat sie mich angeschaut, was sie da jetzt fressen soll. Nach zwei Tagen zögerlichen Fressens[1] lief das ohne Probleme. Dasselbe, als ich auf Suppi-Barf gewechselt habe.


    [1] Zögerliches Fressen heißt, zum Napf gehen, komisch finden, mich vollquatschen (sie hat ja eh gern gelabert), sie ignorieren, was die Beschwerden anging, sie wieder zum Napf und in den nächsten Stunden immer mal doch was genommen. Nach zwei Tagen wurde dann gar nicht mehr nach anderem gesucht, sondern so gefressen wie vorher auch.


    Und Leinöl ist nich fürs Fett da. Das machen bei Katzen tierische Fette, vorrangig direkt am Fleisch. Ansonsten Schmalz, Butterschmalz, Butter.

    Das hängt davon ab, welchen Gehalt die Karkassen mitbringen. Und auch der Rest, so vom Suppi-Barf-Prinzip ausgehend.

    Es ist nicht gesagt, dass du damit keinen anderen Ausgleich brauchst, Je nachdem, wieviel Calcium da drin ist, reicht es oder auch nicht. Es geht - gerade bei einem Kitten - um den tatsächlich höheren Nährstoffbedarf, gerade beim Ca, und zusätzlich um das Ca/P-Verhältnis.

    ich hoffe ich hab nicht zuuuuu viel Fehler...

    Ich weiß ja nicht, welche du meinst. ^^


    Wichtig ist dann nur noch, wenn deine Lieferung da ist, die Datenbank auf die Werte deiner Supplemente anzupassen. Eierschale steht bei Lillys z. B. ein schwankender Gehalt auf der Seite (zumindest vor 2, 3 Monaten wars so). Beim Seealgenmehl gilt das für den Jodgehalt. Und je nachdem, was du noch gekauft hast. Immer nach Bestellung abgleichen und bei Bedarf anpassen.

    Da du schon sehr lange hier bist, meine Frage mal ganz neben deinen, ob du dir den neuen Kalki schon geholt hast, um up to date zu sein.


    In hochwertiger Dose ist für gewöhnlich doch auch Leber drin (auch wenn ich bezweifle, dass es tatsächlich hochwertig ist, sondern Mittelklasse, aber selbst da gilt das). Ansonsten sehe ich auch erstmal eher den Ansatz mittels Dorschlebertran, bevor es direkt ans Retinol aus der Apotheke geht.

    Zuhause muss das nicht unbedingt sein. Das ist oft eher so, dass die Person in bestimmten Abständen bestimmte Praxen anfährt, dort einen Tag lang einen Raum nutzt und Schalls nach Termin durchführt.


    Und wenn das nicht geht, dann wirklich nach einer guten Option umschauen, selbst wenn die Strecke weiter ist.


    Ich bin unfassbar dankbar, dass Shiyuu dieses Hecheln hatte, das machen viele Katzen gar nicht. Die HCM war bei ihr damals ganz am Anfang. Wäre sie aber nicht erkannt und dadurch länger unbehandelt gewesen, dann hätte sie irgendwann mit Wasser auf der Lunge und viel schlimmerem Herzschaden dastehen können. Manchmal kann dann gar nichts mehr gemacht werden, manchmal noch für eine Weile. Wobei Prognosen immer genauso individuell sind wie die Therapie. Shiyuu hatte noch viele Jahre damit.


    Ein weiterer wichtiger Grund, das abzuklären, liegt darin, dass sich das auch auf andere Belastungen legen kann. Shiyuu hat im Laufe der Zeit eine CNI entwickelt. Auch diese hat sie frühzeitig gezeigt, zusätzlich habe ich ohnehin einmal im Jahr nicht nur das Herz schallen lassen (das war der Zeitraum, den unsere Ärztin vorgegeben hat), sondern auch ein geriatrisches Profil machen lassen, quasi ein jährlicher Check-Up, wenn ich ohnehin zum Schallen da war. Dadurch hat sich das mit den Nieren auch schon langsam angekündigt und ich konnte da ebenfalls frühzeitig das Futter entsprechend anpassen.

    Das muss nicht passieren, aber die Möglichkeit besteht.

    Also vermutlich nur Auskultieren? Da war bei Shiyuu auch nichts zu hören. Ich habe eine Klinik um die Ecke und die Ärztin, bei der ich an dem Tag war, hat aufgrund meiner Schilderung sehr lange und ausführlich abgehört, aber sagte dann irgendwann, sie ist sich nicht sicher (drei Monate vorher zur Kastration ist gar nichts aufgefallen). Sie meinte, sie würde gern ihre Kollegin draufschauen lassen, diese ist Kardiologin. Ich hatte Glück und den Schall noch an dem Tag bekommen, da war immerhin nichts mit Wartezeit.


    Wie behandelt wird, ist relativ. Je nach Schallergebnis erstmal gar nicht oder medikamentös und da hängt es auch wieder von den Werten ab, was genau verabreicht wird und in welcher Dosierung. Das ist sehr individuell. Ist es nötig und es gibt nichts, wirds schlimmer. Und das ist irreversibel. Deswegen sage ich auch, geh. Und wie gesagt, kardiologisch. Die Klinik bringt dir nur was, wenn sie dort kardiologisches Personal haben. Ansonsten lässt du dein Geld umsonst dort.


    Naja, Shiyuus Atemfrequenz lag vorrangig bei etwas über 20. Das Aufregen während der Fahrt ist Mist, aber wenn es möglich ist, suche dir eine entsprechende Praxis (manchmal gibt es auch mobile Kardiolog*innen, die zu bestimmten Zeiten Praxen nutzen).

    Das Problem bei den Vitamin-E-Kapseln könnte der Gehalt werden. Du wirst 1 Kapsel auf ungefähr 2 - 3 kg Fleisch brauchen.

    Bei der Eierschale überlege ich, ob mehr nicht sinnvoller ist. Ich habe mehr gebraucht, aber ich hatte ein CNIchen, ich bin nicht sicher, wie das bei nierengesunden Katzen ist.

    Lilly‘s Bar ist die beste Adresse.

    Abgesehen davon, wenn was nicht lieferbar ist, gibt es dort alles Nötige, auch immer mit der notwendigen genauen Deklaration.

    Startersets sind nicht meins, habe ich auch nie gekauft. Meist sind da irgendwelche unnötigen öle mit drin. Oder von derselben Art Supplement mehrere (z. B. Eierschale und Calciumcarbonat), was ich auch immer ignoriert habe.

    Shiyuu war auch azyklisch. Ich bin es oft auch. Und bei mir habe ich den Eindruck, dass ich bei Wärme teils mehr Energie verbrauche, wenn der Kreislauf nicht so richtig mitmachen will. Das könnte es erklären. Bei Shiyuu war auch meine Vermutung, dass sie durch die HCM im Sommer mehr Energie verbraucht hat, weil die Wärme das Herz mehr belastet hat. Das sehe ich als mögliche Erklärung für mehr Futter im Sommer. Könnte ich mir bei Panda auch vorstellen, weil Fortbewegung für ihn vermutlich auch anstrengender ist. Oder habe ich da eine falsche Vorstellung?

    Barf aus dem Froster gabs bis vorgestern...ich dachte vielleicht ist es doch nicht so beliebt... heute Mittag gleiches Problem...Futter mit FC hin...nix wurde gefressen....

    Vielleicht schmeckt auch einfach das FC nicht. Wie sieht es bei dir denn mit Einzelsupplementen mittlerweile aus? Vielleicht ist da die Akzeptanz größer. Alternativ wäre ein Versuch mit Easy Barf plus noch eine Option, das ist - bis auf ein bisschen Leber, wenns nicht nur ab und zu zur Abwechslung dabei ist - ja auch komplett.

    Ich würde jetzt nicht alles querbeet durchtesten, das kann Katz auch überfordern, aber als gedankliche Ansätze sind das Optionen.

    Bei der nächsten Mahlzeit kommt FC dazu...mal sehen was passiert.

    Wobei es doch so einige Katzen gibt, die das lieber mögen, wenn es ein paar Tage im Froster war und alles durchgezogen ist.

    Hinzu kommt, dass es jetzt (bzw. nachher, wenn du es hinstellst) vermutlich wärmer als heute Morgen ist.

    Wie beim Fleisch. Bis zur Verarbeitungskonsistenz antauen (bis hierhin trifft es auch auf das Fleisch zu), abteilen, Rest einfrieren. Sollte beim Fisch eigentlich einigermaßen einfach gehen.

    (Ich habe ja nur im Supermarkt gekauft und meine Regenbogenforellen waren immer recht schnell weit genug getaut, Fleisch hat dann schon gern mal etwas länger gebraucht.)

    aber bei den komplizierten rede ich nicht lang, weil es keinen Sinn macht.

    Denen geht es aber meist auch nur darum, das letzte Wort zu haben oder bestätigt zu werden. Und letztlich ist es ja ohnehin deine Entscheidung.


    Prey-Barf ist denke ich wegen der großen Ungenauigkeit + Uneinigkeit bei Supplementen und dem Kopfrechnen nichts für mich. Was Rechnen angeht... nur das nötigste. ^^

    Ich liebe Zahlen und ich rechne durchaus auch gern. Aber für mich war die Genauigkeit soweit wie möglich sehr schnell sehr wichtig (CNI) und durch die beständigen gegenseitigen Verschiebungen mit jedem weiteren Supplement war für mich klar, das mache ich nicht nach FP+. Da gibts dann auch Grenzen für mich. xDD

    Gibts denn ein schönes Wort für Supplemente?

    Ich finde, es braucht dafür kein anderes. Ich kenne aber auch kein weiteres. Dieses Wort sagt halt genau aus, wofür all das da ist.


    Wenn ich Leuten erzähle, dass ich barfe kommen die nämlich mit genau solchen blöden Sprüchen von wegen kompliziert, unausgeglichen für Katz, gefährlich für menschliche Gesundheit, was da noch natürlich sein soll, lass se raus und Mäuse fressen.

    Widerlege ihre Aussagen mit Wissen. Das halte ich für sinnvoller als ein gutes Wort durch etwas anderes zu ersetzen.

    Kompliziert ist es nicht. Es wird einige wenige Menschen geben, auf die das zutrifft, aber allgemein ist dem nicht so. Und barfen ist generell immer Ernährung mit Rohfutter, völlig unwichtig, welche Methode (Suppi- oder Prey-Barf) dabei angewendet wird.

    Dadurch ist es auch nicht unausgeglichen für Katz.

    Wo es gefährlich für die menschliche Gesundheit sein soll, ähm, ja ... Ich vermute, dahinter verbirgt sich Zeugs wie Salmonellen etc. (und vor denen habe ich mega Angst, was praktisches Barfen bei mir auch im Laufe der Zeit immer mehr erschwert hat, aber das liegt an einer Angststörung und nicht daran, dass da generell was Schlimmes für Menschen bei ist). Zumal ich die mit nach Haus geschleppten Mäuse, die im schlimmsten Fall nicht sofort bemerkt und erst nach einer Weile gefunden werden, auch nicht weniger "gefährlich" finde.

    Und rauslassen geht längst nicht für alle. Und selbst wenn, gibt es genügend Gründe, die dagegen sprechen dürfen.


    da ich ja auch in anderen Rezepten einzelne Leber verwende.

    Wobei es dabei ja nicht nur um die Leber geht, sondern auch Niere und Milz und möglicherweise sogar Herz. Aber es geht mir jetzt gar nicht darum, das noch mehr auszuweiten.


    So seltsam es auch klingt...

    Ich finde das gar nicht seltsam. Immerhin barfe ich seit Jahren nur in der Theorie und kann die Finger nicht davon lassen. Und wenn ich mich erstmal an was setze, dann ziemlich langanhaltend und ausdauernd.


    Auch, weil da so viele unterschiedliche "Bedarfswerte" und Ansätze kursieren. Zumindest soweit ich das mitbekommen habe.

    Ich bin da nicht mehr vollständig auf dem Laufenden, weil das ja vor allem auf FB in Gruppen stärker vertreten ist, in Foren ist es ja weiterhin eher Suppi-Barf, und aus diesen Gruppen habe ich mich vor Jahren verabschiedet, das Klima da war unerträglich. Damals waren die Unterschiede eher gering. Es kam dann noch auf, z. B. Seealgenmehl auch zu verwenden, wobei ich das wieder eher kritisch betrachte, gerade bei den starken Schwankungen, die das je nach Charge beim Jodgehalt haben kann. Ich weiß, dass genau diese "Pedanterie" beim Prey-Barf übergangen wird, kann dem aber eben nicht bei allem zustimmen.


    Generell erscheint Prey-Barf vielen oft einfacher, aber wie ich auch in dem Artikel sage, das ist es absolut nicht. Wenn eins sicher gehen will, Unausgeglichenheit zu vermeiden, dann ist Prey-Barf absolut nicht der richtige Weg. Außer eins liest sich vorher wenigstens so umfangreich ein wie ins Suppi-Barf (und kennt auch die ganzen Zusammenhänge davon), um bei Bedarf entsprechend per Hand anpassen zu können (z. B. verändertes Ca/P-Verhältnis bei CNI-Rezepten, schwankender Jodgehalt bei Verwendung von Seealgenmehl usw.). Aber dann ist das im Grunde schon wieder genauso kompliziert (ich finde es noch komplizierter, weil ich die Rechenarbeit allein machen muss, die der Kalki übernimmt).