Beiträge von Kaishiki

    Ich hab bisher auch nur 1kg-Portionen angerichtet, da bin ich mit 200g Fisch überfordert, wenn ich nur so 15 Gramm brauche.

    Der darf ja auch portioniert eingefroren werden.

    Und gibt es in der Schweiz echt keine tiefgefrorene Regenbogenforelle? Ich habe fast nur diese verwendet und auch nicht immer alles gebraucht. Dann habe ich ein wenig angetaut, abgeschnitten, was ich brauchte und den Rest zurück in den TK.

    Da kann ich an bekannte Kandidaten vielleicht getrocknete Herzen oder so verteilen - aber ob das dann alle sind?

    Diese bringen dir gar nichts, denn sie sind nicht supplementiert. Damit erzeugst du definitiv Nährstofffehlversorgung, denn üblicherweise sind solche älteren Damen ja nicht gerade von der sparsamen Sorte, wenn es darum geht, so etwas zu geben.


    Deswegen der Gedanke dass ich den unbekannten Variablen mit viel Abwechslung begegne.

    Wie gesagt, wenn Prey-Barf mit genügend Wissen gemacht wird, ist es ebenso gut wie Suppi-Barf. Wenn nicht, hast du damit mehr Risiko durch die unbekannten Variablen. Aber ich sehe schon, wo der Denkfehler steckt.


    Was hilft mir das Zehntel Gramm, wenn unterwegs nochmal der halbe Tagesbedarf drauf kommt?

    Das spielt keine Rolle. Das sind halt noch mal ein paar Mäuse mehr. Wichtig ist, dass diese immer vollständig sind. Was vollwertigem, ausgewogenem Futter entspricht. Wie viel er davon futtert, ist egal, das ist dann nämlich die Anzahl der Mäuse. Wenn er aber bei den älteren Damen die Herzen bekommt, gerade wenn das regelmäßig in größerer Menge ist, dann sind das unvollständige Mäuse. Wenn das Prey-Barf dann auch nicht genügend Ausgewogenheit mit sich bringt, weil der Überblick noch zu sehr fehlt, sind es wieder nur unvollständige Mäuse. Und damit summiert sich das dann zur Fehlversorgung.


    Wie gesagt, wenn das Wissen da ist, gut.

    Was die Nachbarschaft angeht, wenn möglich, überzeugen. Eventuell Futter anbieten, besprechen, dass er nur das fressen darf, weil es sonst seiner Gesundheit schadet. Wenn das nicht fruchtet, naja, klar, je nach Umständen bist du dann eingeschränkt, etwas unternehmen zu können. Aber dann reicht es, wenn es dort die ungesunde Abweichung gibt, umso wichtiger ist es, dass das Futter zu Haus dann so perfekt wie möglich ist. Und ja, das kann Prey-Barf sein, aber dann solltest du selbst sicherer sein. Das ist meine Ansicht dazu.

    Da wähle ich das nächste Mal wohl besser gleich die doppelte Portion Fleisch.

    Warum nimmst du keinen Fisch, der für Vit.-D-Supplementierung geeignet ist?


    Du meinst, wenn ich im Rezept mal alle Zutaten entfernt hätte und dann in der Datenbank diese eine Zeile gelöscht hätte, das hätte funktioniert?

    Danach hätte ich nur die Zutaten wieder eintragen müssen und alles wäre okay gewesen und die Anzeigen wären okay gewesen, ohne Fehlermeldung?

    Alternativ erst einmal auf ein anderes Supplement im Rezept ausweichen, dann ist das Rezept zumindest nicht mit dieser Zeile in der Datenbank verknüpft, die du gerade ändern willst. Idealerweise passt du die Datenbank an, bevor du das Rezept erstellst.

    1) Es ist so, Vitamin D3 hat doch pro Tropfen 200 IE. Also doch, ganz richtig, 1.5 Tropfen.

    Da es eine Pipette ist, kann ich zwar immer noch keine 1.5 Tropfen machen.....aber einen Tropfen kann ich versuchen deutlich kleiner zu bekommen.

    Ich sehe schon, es führt kein Weg dran vorbei grössere Fleischmengen anzurichten. In diesem Fall wäre die doppelte Menge sinnvoll.

    Du hattest oben geschrieben, dass 3 Tropfen 200 IE. Jetzt schreibst du 1 Tropfen hat 200 IE.

    In die Datenbank kommt die Nährwertmenge für 100 Tropfen.

    Je nachdem, welche Angabe nun korrekt ist, muss in der Datenbank das stehen, was ich oben berechnet hatte oder 20.000 IE (bei 1 Tropfen = 200 IE).


    Was spricht denn dagegen, für Vit. D etwas anderes als diese Tropfen zu verwenden?


    2) Ich wollte das "alte" selber eingegebene Vitamin D3-Produkt löschen. Das ging. ......aber vorne im Rezept kam dann ne Fehlermeldung. Ich habe es partout nicht hingekriegt, dass ich es löschen konnte und vorne alles normal blieb. Nicht einmal nur den Inhalt löschen und die Zeile stehen lassen, das ging auch nicht. Immer kam ne Fehlermeldung vorne im Rezept. Dabei ist das ja eine Zeile, die ich mal eingefügt habe. Also sollte man meinen, die sollte man wieder löschen können.

    Naja, wenn du die Zeile oder auch nur deren Inhalt wegnimmst, nimmst du ja auch den Bezug vorn weg. Das ist schon klar, dass sich das im Rezept auswirkt. In gewisser Weise nimmst du da aus einem laufenden Motor ein Zahnrad raus. Selbst wenn du das durch ein anderes vielleicht ersetzen magst, baust du es aus, während der Motor läuft, wird das immer zu Problemen führen.

    Lillysbar schreibt in der Produktbeschreibung: " Der Vitamin A-Gehalt in easy BARF plus ist bewusst niedrig dosiert, um den Anteil von 2 - 3 % Leber als natürlich Vitamin A-Quelle zu ermöglichen. Beides deckt den täglichen Bedarf und beugt einer Überdosierung vor." Das heisst doch, dass die Leber nicht mit einbezogen sondern zur Fleischmenge von 1200 g noch dazu kommt, um die 2-3 % Ergänzung im Vitamin A zu bekommen?

    Jein.


    Das ist eine Möglichkeit.

    Aber das Beispiel mit Innereien, Herz und Leber zeigt, dass es dort grundsätzlich anders angesetzt wird. Das würde dann bedeuten, dass der Fleischanteil sich prozentual verändert. Abhängig davon, was du noch drin hast. Ist es nur die Leber, macht das Fleisch 97 - 98 % aus. Kommt Herz dazu, wird der Fleischanteil um den Herzanteil geringer, bis zu 15 %. Sind auch noch Innereien dabei, verringern diese den Fleischanteil erneut. So dass alles zusammen letztlich 100 % ergibt.


    Gesamtmuskelfleischmenge von 1200 g + 36 g frische Leber / = 9 g Leberpulver + 15,48 EB+ ( ausgehend von 1200 g Gesamtmuskelfleischmenge bei 1,29 g EB+ auf 100 g Fleisch )

    Da wir das Grundrezept mit EBb ja auch so angehen, sage ich, ja, das passt so ebenfalls. Wobei ich bei der Lebermenge aufpassen würde, das ist ein bisschen abhängig von der Leberart (weswegen in den Grundrezepten Leber mit nur 25 g drin ist). Ich würde es vermutlich eher auf 28 g bzw. 7 g Leberpulver für adulte Katzen setzen, zumindest wenn es um Rinderleber geht.

    Aber das stimmt nicht.

    Auf 1 kg kommen 12,9 g EBp. Deine Menge kann schon mal eindeutig nicht stimmen.


    Wie kommst du auf die Menge fürs Rinderleberpulver?


    Eigentlich müsste die Rechnung dann eher sein:

    800 g Huhn

    400 g Rind

    240 g Herz

    112 g Innereien (z. B. 70 g Magen, 42 g Niere)

    48 g Leber oder 12 g Rinderleberpulver

    = 1.600 g gesamt

    20,64 g EBp


    Das, was du da von der Seite kopiert/abgeschrieben hast (750 g Muskelfleisch usw.) ergibt zusammen ja 1.000 g. Und darauf wird das EBp dosiert. Das sind 75 % Fleisch, 15 % Herz, 7 % weitere Innereien, 3 % Leber = 100 %.

    Nimmst du jetzt beim Fleisch mehr, musst du das prozentual auch mehr beim Rest machen, wenn du das alles mit einbauen willst (wobei sich die prozentualen Anteile auch leicht unterscheiden können, ich bin jetzt einfach mal stur diesen gefolgt, nur mit höheren Mengen).

    In deinem Fall hast du mit 1.200 g Fleisch, die 75 % darstellen, also 1.600 g insgesamt mit dem Rest.


    Oder du nimmst weniger Fleisch und berechnest alles so, wie es dort steht. Allerdings vermute ich mal, dass du Huhn und Rind schon hast und dann ist es sinnvoller, das zu verbrauchen und hochzurechnen.

    Wenn du die Innereien nicht hast, geht das auch, dann nimmst du nur die Leber und die Gesamtmenge wird geringer, dementsprechend auch die Leber- und EBp-Menge weniger.


    (Und genau deswegen empfehle ich zum Einstieg am liebsten Felini Complete, das rechnet sich nämlich wirklich viel einfacher. EB ist in beiden Varianten nicht wirklich schwer, aber wer sich mit Prozentrechnung schwer tut, gerät an dem Punkt mit dieser Aufteilung schnell mal ins Schlingern. Was keine Kritik an dir ist, nur ein allgemeiner Gedanke von mir.)

    Dann biete dem Kleinen mal 75 % geschnitten an und ja den Rest durch einen Wolf oder eben so einen Multizerkleinerer. Shiyuu hat anfangs auch nur stückig gefressen (sie hat von mir nichts davon mehr bekommen, als sie regelmäßig erbrochen hat, während sie mit feinerer Konsistenz gut zurechtkam, aber bis dahin hat sie fein verweigert). Dennoch habe ich 25 % gehäckselt. Das Zeug hat echt alles Flüssige aufgesogen, war aber gering genug, dass es phantastisch an den Fleischstück geklebt hat. Da war keine Suppe im Napf, das Klebende ist mit den Fleischbrocken in der Katze gelandet.

    Ich garantiere nicht, dass das bei dir funktioniert, aber hier ging das hervorragend. Alle Supplemente waren in der Katze, der Napf leergeschleckt.

    Meines Wissens nach wurden die Bedarfswerte ermittelt, indem man "künstliche" Supplemente gefüttert hat.

    Nicht nur das, diese Katzen wurden auch mit Fertigfutter ernährt, in der Regel welchem, das auch nicht die Wertigkeit von Rohfutter hatte.


    Da kann es z.B. möglicherweise schon einen deutlichen Unterschied geben zwischen Knochen und Knochenmehl.

    Das klingt für mich weniger logisch. Knochenmehl ist aufbereitet, hat aber immer noch einen natürlichen Ursprung.

    Der passendere Vergleich wäre der zwischen Knochenmehl und Dicalciumphosphat oder Knochen und Dicalciumphosphat.


    Was dabei rauskam war viel höher als die empfohlenen Bedarfswerte.

    Und das widerspricht dem, das mir bekannt ist, Ausnahme Taurin.


    Mein Kenntnisstand ist (ohne mir dieses Paper jetzt anzuschauen, ich habe es mir allerdings geöffnet), dass Supplemente natürlichen Ursprungs besser verwertet werden können als synthetische, weswegen es davon weniger braucht. Demnach müssten die Bedarfe auch niedriger liegen.


    Das ist ein weiterer Grund, weswegen wir bei dubarfst überwiegend nicht mit Bedarfen arbeiten, die an den Obergrenzen liegen (neben den natürlichen Schwankungen, die bei Grenzwerten immer ein höheres Risiko für Fehlversorgungen haben). Dennoch zeigen die vielen Jahre Erfahrung (dubarfst ist kürzlich 18 geworden), dass die Bedarfswerte auch im Suppi-Barf funktional sind. Ansonsten müsste es viel mehr Erkrankungen geben, die kritische Auswirkungen hätten.

    Ich hatte das anders herum aufgezogen. Ich habe die Zahlen aus den Grundrezepten angeschaut und auf die 1.200 g Fleisch umgelegt, das wäre Multiplikation mit 1,2. Letztlich funktionieren beide Wege, um zu sehen, dass da irgendwo etwas nicht stimmt.


    Außerdem weichen wir bei unseren Grundrezepten von den Vorschlägen dort insofern ab, dass wir die Leber nicht in die Gesamtfleischmenge von 1.000 g für 12,9 g EBp einbeziehen, sondern nach Standard-Suppi-Barf-Prinzip mit 1.000 g Fleisch, plus Leber, plus EBp rangehen. Da bei uns der Leberanteil aber geringer ist, spielt das auch keine Rolle (und täte es bei Leber auch sonst nicht, weil das dürfte nicht einmal etwas ausmachen, wenn es um 5 % ginge, glaube ich, habe ich aber nicht nachgerechnet).

    Das verstehe ich dann immer noch nicht. Was hat wenig Blutpulver denn damit zu tun, dass er die Suppisoße aufschlabbert? Ich verstehe deinen Gedankengang da einfach noch nicht. Ich vermute, du überspringst beim Schreiben immer einen Teil, der mir dann fehlt, um dem Ganzen folgen zu können.


    Und ich nehme an, deswegen willst du den Wolf, um einen Teil vom Fleisch feiner zu bekommen, damit die Soße gebunden wird?

    Wenn ja, die Alternative ist so ein kleiner elektronischer Multizerkleinerer. Das muss nicht dieser sein, das ist nur als Beispiel zur Vorstellung gedacht. Damit habe ich damals immer einen Teil Fleisch gehäckselt, das fand ich in der Konsistenz sogar noch feiner als Hack. Hat hervorragend am geschnittenen Fleisch geklebt und Suppe gab es gar keine (diese hat Shiyuu nämlich komplett ignoriert). Ich habe solche Zerkleinerer in den letzten Wochen regelmäßig bei Kaufland und Lidl in Angeboten gesehen, das gilt sicher auch immer mal wieder für andere Supermärkte und Discounter. Oft mit einem Preis zwischen 10,00 und 15,00 €.

    Stimmt, das EBp kann es eigentlich von der Menge her nicht sein.

    Ich vermute also auch, dass entweder die Bezeichnung versehentlich falsch genutzt worden ist oder aber die Rezepte durcheinander geraten sind.


    Prozentual unterscheiden sich die Leberzugaben für beide Produkte in der Beschreibung auch. In den Beispielen sind sie identisch, aber das sind einfach greifbare Zahlen, die in den jeweiligen Prozentbereichen liegen.


    Für das EB plus nach Packungsbeilage käme ich auch auf eine andere Menge von EB plus. Die Leber würde allerdings passen.

    Das hat allein pro kg schon mehr. Und selbst für EBb passt es nicht, denn dann wären es genau 12 g.

    Irgendwo steckt da noch ein Fehler vermutlich ganz im Ansatz, denn egal mit welchem Grundrezept mit EB (wobei die anderen ja nur nur bei CNI oder Kitten sind) selbst, wenn ich da die Werte für Leber oder Lebermehl nehme und sie mit 1,2 multipliziere, komme ich auch auf keine der Mengen da oben.

    Es gibt keine FP-Rechner. Keine wirklichen. Nicht in dem Maße, wie das beim Suppi-Barf ist. Was eben an den Unterschieden der beiden Methoden liegt.


    Prey-Barf (egal, ob FP+ oder ohne und in welchen Ausprägungen, da gibt es ja eine Menge Nuancen, FP ist davon ja nur am Bekanntesten) ist immer weit ungenauer als Suppi-Barf. Dennoch zählen auch dort Nährwerte, wenn es verantwortungsbewusst betrieben wird.


    Du musst halt im Auge behalten, wenn du Leber abwechselst, welchen Vit.-A-Gehalt die Sorten in etwa haben, damit du nicht dauerhaft nur welche mit viel Vit. A verwendest. Gleichzeitig musst du aber schauen, welche anderen Nährstoffe die von dir gerade verwendete zusätzlich liefert, was du davon in letzter Zeit hattest und was nicht, um da nicht manche Nährstoffe häufig drin zu haben und andere zu sehr zu vernachlässigen.

    Du musst bei der Verwendung von Knochen darauf achten, dass sie in der benötigten Menge vertragen werden, aber auch, ob damit wirklich das Ca/P-Verhältnis passt oder wie viel Ca du sonst zum Ausgleich mittels Eierschale brauchst.

    Du musst schauen, welche Fische gut funktionieren, um Jod ausreichend zu decken, aber nicht überzuversorgen, gleichzeitig auf Thiaminasegehalte schauen und die Vit.-D-Gehalte der Fische im Auge behalten.


    All sowas und noch einiges mehr musst du selbst sehen, selbst überschlagen, im Zusammenspiel miteinander betrachten.


    Was deinen Gedanken mit den Zusatzstoffen betrifft, das kannst du nicht vergleichen.

    Wir sind in der Lage, Nährstoffe aus Pflanzen und Tieren zu beziehen. Wir können einige besser aus der einen und andere besser aus der anderen Quelle aufnehmen. Individuell kann das natürlich auch noch abweichen, aber erst einmal verallgemeinert auf den Menschen an sich bezogen.

    Katzen können das nicht. Sie brauchen die tierischen Quellen. Oder eben chemide.

    Während wir also die Möglichkeit haben, verhältnismäßig frei auszusuchen, wie wir unseren Nährstoffbedarf decken, und dazu auch noch ziemlich viel Spielraum für Ausgleiche haben, ist das bei Katzen sehr eng begrenzt. Ob du das nun Zusatzstoffe oder Supplemente nennst, ist egal. Es ist das, was Katzen brauchen.


    Beim Prey-Barf bringt ein Bestandteil meist mehrere Nährstoffe und einiges gleicht sich langfristiger aus. Aber eben nur, wenn du so vorgehst, wie ich es oben beschrieben habe. Im Suppi-Barf machen wir das ein bisschen anders, haben dadurch aber leichter den Überblick.


    Leber ist dafür eben das hervorragende Beispiel, das auch zu uns Menschen passt.

    Anders als viele andere Barf-Bestandteile bringt Leber für so ziemlich jeden Nährstoff ein bisschen was mit. Aber je nach Leberart variiert das auffällig.


    Hier mal ein paar Beispiele:


    Mengen- und Spurenelemente

    Ca (mg) P (mg) Mg (mg) Na (mg) K (mg) Cl (mg) Fe (mg) Cu (mg) Zn (mg) Mn (mg) Jod (µg)
    Gans 12,000 262,000 20,000 77,000 240,000 100,000 10,770 7,522 3,070 0,300 2,800
    Rind 7,000 360,000 17,000 116,000 292,000 90,000 7,011 3,151 4,831 0,260 13,000
    Huhn 18,000 300,000 21,000 85,000 250,000 100,000 9,500 0,406 3,210 0,291 2,000


    Vitamine

    A (IE) D (IE) E (mg) B1 (mg) B2 (mg) B6 (mg) B12 (µg) B5 (mg) B3 (mg) B7 (µg) B9 (µg)
    Gans 23.331,000 40,000 0,400 0,300 3,200 0,760 54,000 7,000 10,000 210,000 738,000
    Rind 39.996,000 40,000 0,400 0,350 2,500 0,760 54,000 7,000 10,000 210,000 700,000
    Huhn 50,994,900 80,000 1,112 0,280 2,880 0,830 65,000 7,300 14,700 100,000 220,000


    Abwechslungsreiche Ernährung bringt dabei meist von ganz allein den passenden Ausgleich. Das kriegen wir Menschen überwiegend sehr automatisch hin, selbst wenn wir nicht bewusst darauf achten oder Zusatzstoffe hinzufügen.


    Bei Katzen wird das eben schwieriger. Und deswegen ist der Blick darauf so wichtig, wofür es wiederum nötig ist, zu wissen, worauf zu achten ist. Ein FP-Rechner wird dies nicht tun.


    Im Suppi-Barf haben wir oft eine etwas größere Anzahl an Supplementen, weil nicht alle so vielfältig in ihren Nährstoffen in bedarfsdeckender Menge sind. Was die Innereien im Beutetier perfekt ausgeglichen mitversorgen, erzeugen wir nach. Vorrangig nach dem Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.


    Die Anzahl sagt aber nichts darüber aus, ob das unnötig ist oder nicht.


    Viele hier achten dennoch darauf, Supplemente natürlichen Ursprungs zu nutzen, das war auch für mich immer ein wichtiger Punkt. Aber ich war allein durch CNI eingeschränkt und habe mich schon deswegen für das Suppi-Barf entschieden. Es gab dann eben für den kleinen Anteil P, der immer noch ins Futter konnte, Knochenmehl. Das ist immer noch natürlicher als Dicalciumphosphat und liefert neben Ca und P und auch noch weitere Nährstoffe. Ebenso gab es Eierschale statt Calciumcarbonat. Vorrangig Blut, Eisentabletten nur, wenn ich keines bekommen habe. Sehr gern Enten- oder Gänseleber, um auch Kupfer gut mitzuversorgen. Die Nährstoffe sind nun einmal trotzdem wichtig, sie sind natürlichen Ursprungs, es ist also auf der Ebene kein wirklich großer Unterschied zum Prey-Barf. Der eigentliche Unterschied zwischen beiden Methoden liegt nicht in der Natürlichkeit der Nährstoffe und auch nicht wirklich darin, wie viele es sind, denn sie kommen bei vielen oder wenigen trotzdem ins Futter. Der Unterschied liegt darin, das entweder auf Basis von zugrunde gelegten Bedarfswerten zu berechnen oder prozentual nachzubauen (und auch das humpelt heftig durch die Gegend, denn wenn ich mir die Herzanteile im Prey-Barf so anschaue ... eine Maus in der Natur hat ungefähr 0,5 % Herzanteil, auf 1 kg Fleisch wären das 5 g; im Prey-Barf sind dagegen 20, 30 % Herz im Fleischanteil absolut Standard, selbst wenn dieser nur 80 % ausmachen sollte, weil der Rest Innereien und Knochen sind, wären 20 % davon immer noch 160 g, 30 % sogar 240 g von 1 kg Fleisch, Innereien und Knochen, also 16 - 24 % Herzanteil im Vergleich, das ist alles andere als die Natur nachgebaut, dasselbe gilt letztlich für 5 % Leber und 2,5 % Niere, auch das ist alles ziemlich humpelnd, wird aber komischerweise nie als unnatürlich hinterfragt).


    Okay, das da ist jetzt nur in der Klammer viel länger und komplexer geworden als geplant.

    Ich will das damit auch nicht ablehnen, im Grunde schiebt sich da schon wieder eher meine Abneigung, die hinter diesen Aussagen oft gegen Suppi-Barf steht, in den Weg. Beide sind auf ihre Weise nicht natürlich, aber ebenso kommen beide auf ihre eigene Art der Natur näher als alles andere. Die eine Variante ist zum Einstieg nur leichter zu bewältigen, weil sie schneller umsetzbar ist (Suppi-Barf), für die andere braucht es mehr Wissen, um sicher gesund arbeiten zu können, auch wenn sie auf den ersten Blick leichter und natürlicher erscheint.

    Qualität könnte ein Grund sein. Die feine Katzennase nimmt noch mal ganz anders wahr als unsere menschliche. Manchmal reicht schon der Wechsel zu einem anderen Online-Shop aus. Manchmal braucht es aber auch beständig Fleisch aus dem Supermarkt/Discounter. Oder du schaust mal, wie es mit einem Wochenmarkt aussieht, gerade auch für die Abwechslung. Oder wenn du ländlicher wohnst oder entsprechende Stellen gut erreichen kannst (konnte ich nicht, Großstadt und ohne Auto), wie es mit Bauern aussieht, wo du was holen kannst.


    Dass er das Schmalz so mag, zeigt, dass er Fett durchaus brauchen kann.

    Nein, ist er nicht, weil Frankenprey Plus eine völlig andere Herangehensweise ist.


    Ich werfe vorsorglich auch ein, dass das viel Grundwissen voraussetzt, um keine Fehlversorgungen im Laufe der Zeit zu erzeugen. Ich bin absolut nicht dagegen, aber die letzten 9 Jahre, in denen ich mich zeitweise auch intensiv mit FP+ auseinandergesetzt habe, wie eben auch mit dem Suppi-Barf, haben mir gezeigt, dass die meisten über die grundlegende Faustformel fürs FP+ nicht hinauskommen. Diese ist die Rechengrundlage, aber allein für langfristiges gesundes Barfen nicht ausreichend. Das beginnt bei Ausgleich mit anderen Supplementen (ich sage bewusst "andere Supplemente", auch wenn dort gern gesagt wird, dass ohne Supplemente gebarft wird, aber auch Knochen, Blut, Leber und Co. sind Supplemente, weil sie Fleisch zu einer vollwertigen Mahlzeit ergänzen), aber auch über das Wissen, wie bei Krankheiten angepasst werden kann, und zieht sich bis dahin, per Überschlagsrechnung trotzdem Nährwerte grob im Auge zu behalten. Außerdem braucht es viel mehr Abwechslung als hier im Suppi-Barf.


    Wenn du das alles bieten kannst, go for it.

    Wenn nicht, nimm dir noch Zeit, schau erstmal durchs Suppi-Barf und nehme FP+ später hinzu bzw. steige darauf um. Jetzt mit Suppi-Barf zu beginnen, bedeutet ja nicht, für immer ausschließlich dabei bleiben zu müssen.

    Okay, jetzt an was größerem als einem Tablet konnte ich mir das vergleichend anschauen. Es hätte übrigens auch gereicht, wenn du gesagt hättest, dass du eine Deckung von 121,41 % erhältst, das hätte mir ausgereicht.


    Deine Schilderung:

    Das Vitamin D3 hat 200IE auf 3 Tropfen. Also wären das in Wahrheit 4.7 Tropfen. Aufgerundet 5.

    verstehe ich nicht ganz.

    Es ist doch letztlich egal, weil du das entsprechend in der Datenbank hinterlegt hast.

    Da müsste bei Vit. D für die Tropfen also das stehen: 6666,667.

    Wie kommst du auf die 4,7 Tropfen?

    Sieht grundsätzlich gut und okay aus.


    Wie ist es mit der Energie, die Deckung ist ja doch recht hoch. Wird das angenommen? Gerade aktuell, wo es teils ja doch immer mal wärmer ist?


    Ansonsten bin ich neugierig, was passiert, wenn du beim Vit. D 2 Tropfen einträgst, wie viel Prozent stehen dann unten in der Auswertung?

    Da du Tropfen nicht halbieren kannst, müsstest du in dem Fall eigentlich aufrunden. Mich würde aber interessieren, wohin du damit kommst. Ich habe den Eindruck, dass die Tropfen zum Supplementieren weniger gut geeignet sind, da sie verhältnismäßig hoch dosiert sind. Bei größeren Futtermengen wird sich das einigermaßen verlieren, aber gerade wenn es darum geht, kleinere Mengen Fleisch zu supplementieren, sind auch Supplemente einfacher zu handhaben, die keine so großen Mengen der Nährstoffe enthalten.

    Okay, erste Frage vorweg, welches Grundrezept nutzt du?

    Für gesunde adulte Katzen haben wir doch nur ein Rezept mit EB und das nicht plus, sondern basic. Wenn du also EB plus hast, solltest du das Rezept ohnehin nicht verwenden.


    Was die Frage nach Leber und davon ausgehend Lebermehl betrifft, so steht doch bei Lillys Bar, dass beim Rinderleberpulver 1 g = 4 g frischer Leber entsprechen.


    Wenn du stur nach Packungsbeilage gehst, hast du ja nicht nur eine Möglichkeit, sondern kannst weiteres Vit. A weglassen oder auch teils hinzufügen. Ersteres ist okay, wenn du das mal nutzt, verwendest du EB regelmäßig (egal ob basic oder plus), sollte meiner Ansicht nach weiteres Vit. A dazu, weil die Deckung im Produkt selbst sehr niedrig ist.

    Zumindest im ersten Rezept ist das echt wenig Fett. Da sollte noch was dazu. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass du das extra runtergesetzt hast.


    Zum Auftauen kann ich dir nichts sagen, ich hatte mein Fleisch nur aus dem Supermarkt und damit zwar durchaus auch noch ziemlich gefroren geschnitten, aber das war kein Block aus bereits stückigem Fleisch, wie mir das bei dir klingt.

    Zumal da in der Tabelle auch noch Vit. A steht. Es geht nicht nur um das, was zugesetzt wird, sondern auch um das, was schon drin ist.

    (Hätte ich nur nach den Werten geschaut, wäre mir das gar nicht sofort bewusst geworden, denn dann hätte ich die Tabelle ignoriert, aber der Begriff "Dorschöl" hat mich dann gezielt nach Vit. A suchen lassen.)


    Ich habe die Tropfen von Allcura tatsächlich und hatte da 8ml auf 500ml errechnet, dann muss ich zuhause nochmal gucken, ob das mit den 20IE auf 1g hinkommt :)

    Wie hast du das mit Gewicht überhaupt berechnet? Was war da deine Berechnungsgrundlage?


    (277,777 Tropfen? Öhm....)

    Jap, deswegen nicht die Tropfen. Dauert lange, Risiko sich zu verzählen und ist schade drum. Da würde mal was höher dosiertes funktionieren, wovon wir ja sonst immer abraten. Sagt mir aber auch, dass da ganz schön was zugesetzt ist beim Lachsöl.