Beiträge von SpookyNoodle

    Ehm kleine Info: so abgewetzte Krallen bei einem Freigänger könnten auch mal eine Art Unfall bedeuten. Das muss nicht unbedingt im Straßenverkehr passiert sein (kann aber). Das könnte auch mal von einem Baum oder Dach gerutscht und sich reingekrallt haben sein. Seh ich oft auf der Arbeit bei Katzen, die eben einen Autounfall oder einen Sturz hinter sich haben. Kann auch mal im Kampf mit einer anderen Katze passieren, wenn die sich wild auf der harten Straße fetzen.


    Also wenn du nicht explizit gesehen hast, wie er die Krallen anknabbert ist das eine mögliche Ursache. Panik würde ich da aber erst schieben, wenn mehr als die Krallen passiert ist.

    Keine Ahnung wann er vorher entwurmt wurde, aber ich habe ihn ziemlich zeitig nachdem er zu mir kam entwurmt, allerdings mit einer recht geringen Dosis weil ich etwas unsicher war. In der Spritze ist eine Dosis von bis zu 5kg gewesen, ich habe ihm damals 2 Striche davon gegeben. Also theoretisch ist da jetzt noch was für eine 3kg Katze drinne.

    Klingt für mich nach einer Spulwurmpaste und die müsste auch öfter als 1x verabreicht werden, um einen Befall zu dezimieren. Kitten bekommen über die Muttermilch bereits die Spulwurmeier vom Muttertier. Deswegen werden Kitten zu Beginn nur gegen Spulwürmer entwurmt. Später, also spätestens wenn die Katze Freigänger ist, macht es Sinn ein Komplettpräparat gegen alle Wurmarten zu nutzen. Also da auch die Frage aufkam, seit wann der Kleine die Spulwürmer hatte - wenn die erste Entwurmung schon nicht vollständig war - vermutlich ab da.

    Na immerhin gehts nicht nur mir so...Er hat vorgestern 350g Fleisch gefressen, gestern ca 300 und heut dann plötzlich nur noch 150...Und wenn es so ist wie immer wirds morgen auch nicht mehr...

    Also 150 g wäre auch noch eine mehr als ausreichende Menge. Er frisst zwischendurch ja immer wieder mehr, dann bedenke das wärmere Wetter und die Wachstumsphasen.

    Hattest du irgendwo schon geschrieben wie hoch der Fettgehalt deiner einzelnen Futtermischungen ist? Ist der zu hoch, kann das auch zu geringeren bzw. bei zu niedrig zu größeren Fressmengen führen.


    Meine beiden ausgewachsenen Katzen begnügen sich je das Fettgehalt des Futters mit 400 - 600 g Futter täglich und an manchen Tagen streikt einer von beiden und der andere freut sich. Gestern hat Spooky z. B. erst nichts gefressen, Abends einen dicken Fellknäuel in Größe einer Maus ausgespuckt und danach richtig reingehauen.

    Ich geb da auch nochmal meinen TFA Senf dazu - regelmäßige Entwurmungen sind nicht für die Tiere, sondern für die Menschen, die sie abknutschen, sich ablecken lassen, mit ihnen im Bett schlafen, ihre Exkremente entfernen und bei kleinen Kindern ist da nochmal mehr Vorsicht geboten. Wenn du all dies nicht mit deinem Tier tust und beispielsweise die Katze nur an einer Futterstelle fütterst, kannst du getrost auf die Entwurmung verzichten bis die Katze dir Würmer vor die Füße kotzt oder du an ihrem Po kleine "Reiskörnchen" (Bandwurmglieder) siehst bzw. bis es Symptome gibt. Evolutionär lebt jedes Tier im Einklang mit seinen Parasiten solange es gesund und nicht geschwächt oder gestresst ist. Ob du das Risiko dann aber eingehen möchtest diese Würmer von deinem Buddy zu bekommen bezweifle ich.


    Und das einfangen und kastrieren des Katers - wenn das Tierheim oder der Tierarzt keine Kennzeichnung feststellen kann und du den Besitzer nicht ausfindig machen kannst, gilt das Tier meines Wissens als wildlebend und darf ohne Zustimmung des unbekannten vermeintlichen Besitzers kastriert werden. Je nach Händelbarkeit des Tieres und den Kapazitäten des Tierheims wird der Kater dann entweder vermittelt oder sollte im gewohnten Umfeld wieder ausgestzt werden. Das ist übrigens ein wichtiger Grund für die Kennzeichnung und anschließende Anmeldung eurer Katzen in einem Tierregister wie z. B. Tasso.

    Beide könnten nach den ersten Fleischmahlzeiten ein bißchen Kaumuskelkater haben - Fleisch belastet die Beißmuskulatur anders, als Nafu oder Trofu abschlabbern...

    Bei Hühnchengeschnetzeltem sollte da zwar nix wildes sein, aber ein bißchen Schonverhalten doch beobachtbar. Die Muskulatur gewöhnt sich an das neue Futter, und dann wird auch wieder schmerzfrei und normal gefressen.

    Oh ja den Muskelkater hatte Spooky am Anfang auch, als ich Newbie ihm und Panda jeweils einen Hähnchenflügel gegeben hatte. Panda hatte das in 15 min weggeputzt (so als ehemalige Freigängerkatze) und Spooky hatte mächtig zu kämpfen.

    Spätestens wenn die Katzen mal so richtig Durchfall, Verstopfung oder sonst was hatten, feiert eins jedes schöne Würstchen. Also zumindest für mich gilt das. Ich bin da voll bei dir. :kon:

    Für mich gilt das auch :peinlich:

    Dann kann man also davon ausgehen, das bei der Katze in dem Video das Schmerzmittel nicht hoch genug dosiert war?

    Ich mein das ist ja auch störend für den behandelnden Arzt, wenn da im Maul immer was zuckt oder nicht?

    Kann so sein, dass das Tier nicht drauf anspricht oder es ein stärkeres braucht. Kommt auf die OP an. Opioide gibts bei Zähnen eher nie. Wenn du beim Zähne ziehen den Nerv kitzelst (oder bei jeder anderen OP) kann da unter Umständen auch ein Reiz ausgelöst werden. Das ist allerdings alles etwas, von dem das Tier nichts mehr mitbekommt, da das Bewusstsein ausgeschaltet ist in der Narkose. Auch ist es gerade bei Zahnsanierungen oder anderen eher kleinen Eingriffen so (zumindest in der Praxis in der ich arbeite), dass es eine Narkose rein nach Wirkung gibt, heißt im Klartext: es gibt erstmal genug fürs Gewicht und wenns fürs jeweilige Tier zu wenig war (Aufregung spielt da mit rein bzw. Stress und Angst), gibts noch soviel nach bis die gewünschte Narkosetiefe erreicht wurde. Selbst danach brauchts bei längeren Eingriffen imernoch in größeren Abständen etwas nach, damit das Tier weiterschläft. Bei einer Inhalationsnarkose hast du diesen Punkt eher weniger, allerdings wär das Gerät im kleinen Katzenmaul im Weg und beim Dentalröntgen hinderlich.


    Und allzu störend ist das mit der Gewohnheit nicht mehr. Es ist ja nicht gerade selten, dass bei solchen Eingriffen mal was zucken kann (zumindest in meiner Praxis Chef mit Zahnspezialisierung und noch vielen anderen Spezialgebieten... Gibt nix, was er nicht kann... da gibts sicher 3x täglich was Zahnmäßiges zu tun).

    Gegen Fledermäuse in der Wohnung würden auch Fliegengitter helfen... Gerade bei offen stehendem Barf würde ich zu Fliegengittern raten, um da nach kürzester Zeit keine Maden drin zu haben. Im Sommer sind die Fliegen echt fix. Damit hättest du auch den letzten Zweifel ausgeräumt.

    Also ich tippe entweder auf die Hitze, die jetzt wieder kommt (dann könnte das bisschen auch für 3 Katzen reichen) oder die holen sich draußen irgendwo was anderes (kann auch mal die Nachbarschaft sein, die mitfüttert). Ich würde das aussitzen, solange noch etwas gefressen wird und alle munter sind.


    PS: Spooky ernährt sich im Moment gefühlt auch nur von den Fliegen und Käfern, die er auf dem Balkon fängt. Heute schon die 7., die ich mitbekommen habe.

    Also Lactulose habe ich eben aus genau dem Grund nicht gegeben, dass sie das Kotvolumen erhöht, also habe ich mir von der Arbeit (TA) Paraffinöl mitgenommen und damit ein brauchbares Ergebnis erzielt. Nach den 2 Wochen unters Futter mischen hat Panda bis jetzt aber auch ohne gut gemacht.


    Ich meine, dass Cellulose das Kotvolumen auch massiv erhöht. Ich hatte mich für FSS entschieden, weil die einen Glibber Film um den Kot legen.


    An sich könntest du deinen TA auf Paraffinöl ansprechen. Normalerweise geben die dir da ein paar ml in der Spritze aufgezogen zum testen mit. Der Hinweis, das nicht der Katze mit der Spritze einzugeben, sollte vom TA aber auch kommen. Mehr als das Futter mit dem Öl verweigern kann dann ja nicht schief gehen.


    Der Grund warum ich nach 2 Wochen pausiert hatte, um zu sehen wie der Kater sich macht, war die "Nebenwirkung", dass der schlanke Kater mit dem dadurch erhöhten Fettgehalt, weniger gefressen hat (der Appetit war da, aber 3 kleine Stückchen Fleisch und das nur 3x täglich war zu wenig).

    Zu allererst ist Fertigbarf nie gut zusammengesetzt. Da kannst du dir lieber die dubarfst-Grundrezepte hier im Forum anschauen und mischen. Fragen dazu dann im Unterforum Rezepte stellen. Für den ganz leichten Einstieg dann Felini Complete, Easybarf basic oder Easybarf Plus. Das sind alles drei Komplett- oder Teilpräparate mit denen du aus (fast nur) Muskelfleisch Barf zaubern kannst. Also brauchbaren Mausnachbau.


    Bei Struvitkristallen ist das regelmäßige Messen des Urin ph-Wertes essentiell. Also gut, dass du dich dahingehend schon bemühst.


    RC und andere Vetfutter sind und bleiben Schrott. Wenn du das allerdings mit irgendeinem anderen Futter jeglicher Art mischst, ist die Urin ansäuernde Wirkung vom RC Futter auch so gut wie dahin, weil sich der ph-Wert dann wieder verschiebt. Deswegen sagen sie dir beim TA auch, dass du ausschließlich dieses Futter geben sollst und auf keinen Fall der Katze etwas zustecken sollst, außer eben diesem Futter. Daher kannst du das RC Urinary s/o dann, wenn du brauchbares (kein Fertigbarf) Futter angemischt hast, links liegen lassen.


    Davon abgesehen, dass Fertigbarf auch unpassend ist, hast du mit Huhn und Pute viel zu wenig Abwechslung. Du benötigst mindestens zwei Fell- und zwei Federtiere als Fleischlieferanten. Davon sollten sich dann aber auch die Teile immer wieder unterscheiden (also nicht nur Filet und Brust, sondern möglichst viele erhältlichen Teile vom Tier füttern). Was die Innereien betrifft bräuchtest du dann zwingend auch Abwechslung bei den Lebern, da die Spurenelemente in verschiedenen Anteilen mit sich bringen. Alle anderen Innereien wie Niere, Lunge, Milz sind (zumindestens im Barfen mit Supplementen, wie wir im Forum hier das zumeist praktizieren) ein guter Bonus, aber kein Muss. Gerade für den Anfang hast du ohnehin schon genug mit Lernen zu tun. Les dich quer durchs Forum und stell ruhig immmer wieder Fragen, wenn dir etwas seltsam vorkommt.


    Btw sobald du genug (mehr als 5, also mind. 6) Beiträge (dabei gehts NICHT um Threads, sondern um Nachrichten, wie du oben schon eine verfasst hast) verfasst hast, kannst du dich für den VIP Status bewerben und dann wirds da auch noch eine Spur einfacher was deine Abwechslung und Rezepte angeht.


    Als Basis musst du dir jetzt erstmal Wissen aneignen, was das Thema im Allgemeinen betrifft. Mir hat (für gesammeltes Grundwissen) der Blog Katzenfieber geholfen. https://www.katzen-fieber.de/barf-anfaengerkurs.php

    Ansonsten gibts noch dieses Buch Katzenernährung nach dem Vorbild der Natur: Barfen in allen Lebensphasen https://amzn.eu/d/aiqNgMN oder dieses einfach barf: Leitfaden für natürliche Katzenernährung https://amzn.eu/d/2swJ3lI .

    Beide zusammen brauchts nicht, sondern nur eins. Das erste ist nur etwas weitreichender bzgl. Fachbegriffen, weil da ein großer Teil zur Ernährung bei Krankheiten enthalten ist. Das zweite soll leichter zu verstehen sein. Ich denke nur, dass in deinem Fall das erste mehr Sinn ergibt.

    ansonsten muss ich morgen irgendwo ein Klistier besorgen.

    Microlax heißen die. Sind für Neugeborene geeignet und auch für Katzen. Gibts in der Apotheke und kannst du wenn nötig jeden 2. Tag verwenden.


    Ich hab da so ein querschnittsgelähmtes Spezialfellchen, das inzwischen ein Megacolon hat, quasi als Spätfolge der Lähmung.

    Ballaststoffe liegen bei 12% FSS, weil die Mädels auch immer recht Mühe mit dem Klogang hatten.

    An sich teilen sich bei Megacolon die Meinungen. Irgendwie mehr Flüssigkeit ins Katz stimmt definitiv. Kotvolumen groß halten ist allerdings Kontraproduktiv, weil das den Darm noch mehr weitet und dauerhaft ausdehnen kann. Ein Megacolon kann jede Katze entwickeln, die über einen längeren Zeitraum ständig (heißt kaum ohne Pausen) mit Verstopfung, hartem Kot und dabei zu viel Volumen dessen kämpft.


    Mit Panda war ich bei 10% FSS Glibber (du wässerst den hoffentlich ordentlich bevor du die FSS ins Futter gibst, sonst machst du da auch bombastische Verstopfung), ziemlich sehnigem "weniger hübschen" (für Menschenaugen) Fleisch und 3x die Woche Einlauf vor wenigen Wochen schon 2x kurz vor dem Einschläfern (Megacolon ist ja nicht sein einziges Problem). Gefangen hat der Mister sich erst, als ich FSS auf 5% gesetzt habe, gutes Muskelfleisch (leichter verdaulich, weniger Abfallprodukt und weniger Kotvolumen) mit ca. 12 % Fett und in den ersten 2 Wochen jeden Tag 1 ml Paraffinöl (unverdaulich und deswegen perfektes Schmiermittel, wichtig ist nur dass Katz das freiwillig mitfrisst, weil bei Eingabe durch Spritze etwas in die Lunge aspiriert werden könnte und weil vom Körper nicht verwertbar, wirds dann richtig böse) ins Futter gemischt habe.

    Seealgenmehl ist mengenmäßig so verschwindend gering, dass die Abneigung kaum davon kommen kann. Bierhefe... Naja meine lieben die und alles wo die drin ist, aber Geschmackssache. Eierschale: die knirscht vielleicht (je nach Feinheitsgrad) ein wenig mehr (Katzen kauen aber nicht wie wir, sondern reißen und schlucken, also wenig Angriffsfläche für Knirschen von Eierschale... Knochen knacken dagegen wär was anderes). Ich würd Fortain gegen Rinderblutpulver oder irgendein Blut, an das du gut rankommst wechseln.

    Letztens hat mir da auch eine im Tierheim angestellte Person erzählt, dass sie Barf geschenkt bekommen haben. Da wird (sofern Kühlmöglichkeit vorhanden) jede Futterspende gern genommen. Meine verschmähten 3 kg Eintagsküken hat eine Arbeitskollegin bekommen, die gelegentlich Raub- und Greifvögel peppelt.

    ^^ ne bei uns halten 12kg Mix ca. 3 Wochen, je nach Appetit der beiden :)

    Krass bei meinen 3 halten 10 kg (besonders jetzt im Sommer für 6 Wochen und länger - im Winter so 4-5 Wochen)

    Ich friere alles in den grossen Eiswürfelformen ein und fülle die verschiedenen Mischungen dann wild gemischt ab (also wie z.B. bei einem Karomuster)

    Ich würde das bunte Mischen nur machen, wenn ich hinterher genau wüsste, was wo reinkommt. Sonst wärs mir zu riskant, wenn sie doch mal auf einen Bestandteil mit Unwohlsein jeglicher Art reagieren. Ich hab meine Lektion mit Spooky gelernt und muss jetzt immer genau beschriften (und eine gewisse Zeit lang die Rezepte aufheben XD... Die sind nach dem Zubereiten sonst direkt im Müll gelandet).

    Ich befürchte nur, das absetzen ist bei einer Astma-kranken Katz keine wirklich gute Idee.

    Das auf jeden Fall nicht, nur ist mir der Gedanke eben in diesem Fall gekommen, dass das hier evtl. der Fall sein könnte, weil es noch überhaupt nicht erwähnt wurde, dass die Möglichkeit besteht. Das einzige, wo hier dran gedreht werden könnte, wäre die Dosis runterzuschrauben. Bei Feli gehts ja um chron. Bronchitis, aber da wird sich die Lage auch nicht anders zeigen.


    Xhari Erstmal: Welche mg Zahl hat denn dein Spray? Da gibts nämlich unterschiedliche Dosierungen. In welchen Abständen gibst du das Medikament? 2x tgl.? 1x tgl.? Alle 2 Tage 1x? Das ist deine Stellschraube bei Dauermedikation. Bei Kortisongabe gilt (und auch bei allen anderen Medis im Allg.): so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig, um keine Symptome zu haben.

    Doch, Kortison-induzierten Diabetes mellitus sieht eins genauso im BB, wie "normalen" Diabetes auch.

    Und auch sonst: Außer, das es einigermaßen gute Chance auf geht wieder, wenn das Kortison weg ist hat, ist da kaum besonderes dran.

    Ach, doch. Die Chance auf Insulin-resistenz ist etwas höher.

    Siehste da weiß ich jetzt noch etwas mehr. ; )

    Ich war da nur nicht zu 100% sicher und wollte hier keinen Schrott schreiben. Jetzt freu ich mich ja gleich noch mehr drauf, wenn Spooky in die Jahre kommt... Da denkste der Kater bekommt die typischen Alterskrankheiten unwahrscheinlicher, weil er von Babyzeiten an gebarft wird und dann bekommt der Spinner Asthma und dann sicher Diabetes Mellitus, weil ohne Kortison nach drei Tagen die Anfälle winken. Wat ne Frechheit. /s *augenverdreh*

    Ich muss das Spray statt hinten in den Zylinder vorne in den trichter sprühen und ihr das Ding vor die Nase legen, mit Trockensnack-Krümelchen. :peinlich: Also vor dem Home-Monitoring habe ich in der Tat Respekt...

    Boah du... bei meinem Spooky (Asthma) hab ich zu Beginn immer einen Haargummi (Gummifanatiker, da ist der ein oder andere dummerweise schon im Katz gelandet) in den Trichter gesteckt, um das Schnäuzchen da freiwillig und lang genug drin zu behalten. Mit dem Kortison (Flutide) kannst du meines Wissens während der andauernden Kortisongabe auch nen Diabetes "anrichten". Inwiefern sich das aber auf die Blutwerte bzgl. Glucose und Fructosamin auswirkt, kann ich aber gar nicht sagen. Vllt weiß SiRu da was, mein Allwissender Chef ist diese Woche nicht erreichbar und nächste Woche hab ich das sicher wieder vergessen.

    Ich bin ehrlich, ich mag den Gedanken des Glöckchens gar nicht. Katzen mit ihrem sehr feinen Gehör und dann dieses schrille Geräusch so nahe der Ohren ... Allein die Vorstellung tut mir in meinen weh (kein Wunder, Glöckchen klingen hoch und da bin ich eh super empfindlich).

    Verstehe ich und mitunter deswegen habe ich das Glöckchen entfernt. Das ist immer ein Abwägen der eigenen Bedürfnisse. Wenn dir die Tierchen, die gejagt werden auch wichtig sind und du auf keinen Fall willst, dass sie dezimiert werden, dann wäre das eine Option, bevor die Katze deshalb nicht mehr raus darf. Dennoch gehört das Leben als Beutetier (nicht nur von Katzen) zu deren Leben hinzu. Das ist natürliche Auslese vom Feinsten. Eine Katze erwischt Vögel wahrscheinlicher, wenn sie krank sind, sonst sind sie meist zu schnell.