Beiträge von Polaris

    Über die Wechsel bei den Rezepten könnten wir Bücher schreiben hier.


    Das ist einen Frage die sehr oft kommt und auch immer wieder sehr unterschiedlich beantwortet wird, weil es einfach jeder anders handhabt.

    Hier bei uns gibt es zwei bis drei Mal am Tag Futter (je nachdem wie leer die Näpfe sind) und zu jeder Befüllung gibt es andere Rezepte.

    Stelle ich zwei Mahlzeiten hintereinander dasselbe hin, würde ich nicht nur bitterböse Blicke bekommen...

    ...es würde einfach nicht gefuttert werden.


    Bei anderen ist die Erfahrung eine andere - also wie es scheint ist da die Bandbreite auch sehr individuell.

    Aber länger als einen Tag dasselbe - würde ich nicht machen. Einfach um schon durch den Wechsel Ausgleich zu schaffen.

    Und von meinen Katzen weiß ich einfach, daß sie auch gerne immer wieder einen anderen Geschmack wünschen.


    Wenn du bei anderen Einsteigenden mitliest, wirst du sehen was da an Antworten kommen und du wirst sicherlich die eine oder andere Frage die bei anderen gestellt wird schon lesen, bevor du dir die selber stellst.


    Im Froster habe ich so ungefähr sieben verschiedenen Federträger-Rezepte und nochmal etwa sieben verschiedene Fellträger-Rezepte.


    Das kommt so, da ich bevor alles weg ist schon wieder Neues anmische, einfriere und (Neueres beginnt unten beim Sortieren) durchsortiere (neu, alt, neu, alt...). Da ich pro Monat etwa zweimal in der Küche stehe und je zwei Rezepte mache sieht es in der Sortierung dann etwa so aus:

    ganz neu

    neu

    mittelalt

    ganz neu

    neu

    noch mittelälter

    mittelalt

    alt

    ganz neu

    neu

    noch älter

    mittelalt

    alt

    noch mittelälter

    noch älter

    ganz alt

    noch ganzälter

    mittelälter

    ganz alt

    noch älter

    nochganzälter

    alt


    wobei ich die die hier in der Auflistung unten stehen als erstes verbrauche.

    Und davon habe ich zwei Stapel, einer mit Fell- und einer mit Federgetier-rezepten.



    Das von dir gekaufte gäbe es bei mir nicht. Wenn alle gesund wären würde ich sowas einmal alle paar Monate als Abwechslung mal geben - wenn überhaupt.

    Bei Kitten wäre es bei mir nicht zu finden

    Allerdings bedeutet geriatrisch , das es für alte

    Ein geriatrisches BB ist für alle Katzen in jedem Alter auch wenn Geriatrie etwa sowas wie Altenmedizin bedeutet.

    Es hat diesen Namen, da es einfach ein herrlich umfangreiches Bild gibt (was eben gerade im Alter besonders schnell viele Krankheiten aus vielen Organen anzeigen kann).


    Der feline Pankreas-Lipase ist nicht mit drin.



    Ohren kratzen?

    Da du ja eh dann beim TA bist, gleich mal die Ohren auch auf Entzündung (Entzündungen aller Art erhöhen den Crea-Wert) checken.

    Eine CNI nur über Blutentnahme zu diagnostizieren ist meiner Meinung nach fahrlässig.

    Um Crea und Bun (Harnstoff) oberhalb der Referenzen zu haben gibt es richtig viele Möglichkeiten, die auch nix mit den Nieren zu tun haben müssen.


    Urin ins externe Labor und zumindest das spezifische Harngewicht und Proteine kontrollieren (Nicht per Stick, das funzt bei Katze nicht, weil die immer Protein im Urin haben und kein Arzt der Welt sich auf das Gewicht über einen Stick verlassen würde!).


    In diesem Artikel findest du viel Information zum Thema CNI:

    CNI bei Katzen


    da erfährst du auch noch etwas mehr zu Gründen die den Crea-wert ansteigen lassen können.



    Eine PKD sollte sich über ein Sono (Ultraschall) erkennen lassen. Dazu braucht es keine Narkose, tut nicht weh und hat auch keine Nebenwirkungen (außer auf deinen Geldbeutel).


    Mit dem vielen Trinken...

    ...da würde ein geriatrisches Blutbild (eines der besten und umfangreichsten Blutbilder, welches als Komplettpaket auch noch günstiger ist als Einzelwerte zu bestimmen) schon Sinn machen.

    Damit würden auch einige andere Ursachen für Polydipsie (vermehrtes Trinken) und Polyurie (vermehrte Urinausscheidung) abgedeckt.


    Generell würde ich eine versierte Klinik ansteuern mit einer guten "Inneren" (medizinisches Fachgebiet). Die hätten dann Schall, Röntgen und im besten Falle Inhalationsnarkose (schonender für die Nieren) da. Wenn die auch noch Zahnmedizin da hätten ließe sich direkt mal das Gebiss kontrollieren mit gutem Dentalröntgen (wenn er eh schläft) und vom Zahnheilkundler auch ordentlich bewerten.

    Ja, auch bildgebende Verfahren muss man lesen lernen und dann für genaueres auch nach Fachrichtung sehr speziell gucken.



    Vermutlich ist das was du von mir und von SiRu gelesen hast nicht das was du jetzt gerne gehört hättest.

    Prinzipiell bringt aber im Nebel stochern nix und dagegen hilft leider nur gute Diagnostik.


    ah edit:

    hab mal wieder zu lange rumgeschrieben, warst schneller mit der Antwort auf SiRu als ich mit meinem Text...

    Lachs ist die Zutat mit der Vitamin D3 ins Futter kommt.

    Somit ist Lachs ein Supplement um aus Fleisch den Mausnachbau zu zaubern.

    Mithin wirst du ihn auch nirgends sonst im Kalki zur Auswahl finden.


    Fisch generll ist eher schwierig als "Fleisch".

    Katzen angeln ja auch eher weniger :) sondern sind kleine Beutetiergreifer.

    Zwar mag auch der ein oder andere Goldfisch mal gefangen werden, aber auch aus Motten und Spinnen würdest du kaum ein Futter für die Katze bauen wollen...

    Die werden auch öfter mal gefangen und verspeist. :down:



    Es gibt außer den Vitamin D3 Lieferanten Lachs, Forelle, Sprotte ect. zwar noch viel mehr Fischarten.

    Es gibt auch thiaminasehaltige Fische. Thiaminase ist ein Enzym, welches Vitamin B abbbaut. Gibt es also solchen Fisch, wird die Aufnahme von Vitamin B unterbrochen, weil das Enzym das Vitamin "zerstört".


    Dann ist bei vielen Fischarten der Jodgehalt sehr hoch.

    Hinzu kommt, daß Fisch auch oft mit Schwermetallen belastet ist.


    Wenn ich es recht im Kopf habe sind Köhlerfische wohl die, welche man nehmen könnte (man möge mich da bitte berichtigen, wenn ich was durcheinander geworfen habe!).


    Da mir das Thema Fisch als/zum Barfen generell viel zu schwierig ist und ich dazu noch Probleme mit der Überfischung und der Verschmutzung durch "Fischproduktion" habe, habe ich mich nie eingehend mit dem Thema beschäftigt.


    Ich weiß, daß vor etwa 15 Jahren hier mal eine Diskussion über Fisch als Barf lief, nur zu der Zeit war ich noch kein aktiver Barfer und aus besagten Gründen denke ich, daß mit Fleisch doch schon genügend Auswahl für den Speiseplan unserer Katzen zur Verfügung steht.

    Ich nutze das Zeug seit Jahren.


    Genau abgewogen haber ich die aber (im Trockenen Zustand) nie.

    Für ein 3,5 Kilo Rezept reicht bei einer ordentlichen rund bebogenen Müslischüssel wenn der Boden bis etwa ein Zentimeter bedeckt ist, heisses Wasser drauf bis etwa ein zwei Daumen breit unter dem Rand der Schüssel und dann kurz warten.

    Die quellen tüchtig auf (ja es bröselt auch immer mal wieder was an den Seiten runter bei mir weil ich es wieder zu gut gemeint habe).

    Wenn seitlich nix runterbröselt kann auch noch ein Schwupps Wasser dazu. Und dann aus der Schüssel in die Suppi-Soßenschüssel abwiegen.


    Ich nutze die nicht ausschliesslich, aber die sind so schön haltbar, schnell aufgequollen und ich muss nix reiben ... ja, ich bin ein fauler Mensch :peinlich:

    Ich an deiner Stelle würde ihr jetzt normales Barf in unbegrenzter Menge geben.

    Normal bedeutet auch normal verfressen.


    Nebenbei noch etwas Fett, also Haut oder Schmalz auf einem Extra-Tellerchen dazu.

    Und dann einfach mal für drei oder vier Monate warten.


    Es muss ja sowieso der ganze Körper hormonell umgestellt werden... das dauert (auch Wechseljahre sind hormonell und auch die heissen nicht umsonst Wechsel"jahre").

    Gerade bei einer SDÜ wird immens viel Energie verbraucht, daher bauen die SDÜchen auch so massig ab. Die können da gar nicht gegen an futtern.


    Anderthalb Wochen zur Untersuchung ist sehr kurz. Gut um zu schauen, wie das T4 und das fT4 aussieht (also ob die Medies anschlagen) aber noch lange kein "Fertig".


    Ich weiß wie schwer es ist zu warten und die Füße stillzuhalten (hab auch ein SDÜchen) aber das Einpendeln dauert halt - ob wir das gut finden oder nicht :ka:

    Mach die Rezepte für ein Katzenmischtier mit den ungefähren Gewichten deiner Tiere (oder nimm irgendein (Gesamt-)Gewicht. Der Kalki braucht bloß eine Grundlage auf der er was rechnen kann.


    Dann misch dieses Rezept und stell den Viechern das Futter (etwas mehr als normal pro Portion) hin.

    Wenn leer füll auf...


    ...wenn es so gut schmeckt, daß gefuttert wird bis man platzt, dann wieder auffüllen...

    ... irgendwann ist fast jedem Katz klar, ich brauch mich nicht drauf zu stürzen, das gibt es immer und auch immer soviel wie ich Hunger habe.


    Dann verfliegt recht schnell dieser "Event-effekt" und es wird halt gefuttert wenn Hunger da ist und dann stehengelassen.

    Lass sie doch einfach mal nen Monat soviel futtern wie sie will (auch wenn es dann mal vorne wieder rauskommt weil sie sich überfressen hat).

    Katzen können ihr Gewicht sehr gut selber regeln ohne das wir mit der Waage daneben stehen.

    Gib ihr soviel, das ein Rest stehenbleibt.


    Irgendwann ist Futter dann nicht mehr so interessant, wenn es immer zur Verfügung steht.


    Ganz selten gibt es mal Tiere, die hungern mussten und dann (aus Angst wieder hungern zu müssen) nicht auf das eigene Sättigungsgefühl hören.

    Diese Tiere sind aber wirklich extrem selten!


    Und wenn sie sich wohlfühlt auch wenn sie über 3 Kilo wiegt - auch wir Menschen haben jeder unsere eigenes Wohlfühlgewicht.

    Ganz unabhängig von dem was irgendwelche Experten sagen.

    Soll sie Mal weiterquengeln - wenn's gestern essbar (und scheinbar lecker) war, ist es das jetzt auch noch. Den Fortschritt werden wir uns nicht durch Inkonsequenz kaputt machen. :love:


    Und gerade ist ein... Abendessen Hühnchen Barf in Mia gelandet

    Genauso meinen wir das immer, wenn wir das sagen.

    Und so wie es aussieht, hast du auch völlig richtig verstanden und (vor allem auch) für Katz ausgestrahlt.



    Bestimmt wird sie nochmal ausprobieren ob sie dich nicht doch "clickern" kann...


    Nach einer Weile (paar Wochen) kann auch durchaus ein kleine Barfkrise kommen.

    Dann gibt es ein paar Tage Dose (gerne auch nicht die Lieblingssorte) und siehe da - Barf ist wieder das Allerallerbeste überhaupt.



    Auch nach Jahren gibt es hier immer mal wieder (alle paar Monate) so Tage wo die Katzen sagen, daß sie "Was" anderes wollen.

    Einaml Dose ist dann noch schön und gern genommen.

    Ein zweites Mal brauch ich mit Dose nicht mehr zu kommen - ist dann völlig unessbar.

    Wenn du dir selber sicher bist, strahlst du das auch für deine Katze aus. Und somit nimmst du ihr auch etwaige Vorbehalte gegen Neues.

    Wenn du einfach alles hinstellst wie immer - Barf ist das normalste Katzenfutter auf der Welt - und dann einen schönen Spaziergang machst oder runter in den Wäschekaller oder was auch immer...


    Dann ist die Wahrscheinlichkeit daß von Katze "gefragt" wird was das denn da ist auf ein Minimum begrenzt. Und, wie ich schon sagte,

    deine Einstellung ist dabei auch ganz wichtig - Katzen lesen uns viel besser als wir meinen.

    Laktulose und Macrogol mit viel Flüssigkeit können noch was bringen, da muss aber die was zu sagen. Das sind Medikamente! die ohne ärztlichen Rat nicht ins Blaue gegeben werden sollten.


    So wie du es schreibst, fühlt er sich richtig schlecht.

    Kauernde Katze zeigt Schmerz.

    Verstopfung macht Bauchweh.


    Kannst du seinen Bauch sanft massieren um die Darm-Peristaltik anzuregen?

    Butter und Öle können flutschiger machen sind jedoch keine Zaubermittel.


    Und wenn wenig (Futter) reingeht, kommt natürlich auch weniger raus. Nur die Zeit, die es im Darm verbleibt wird auch noch immer weiter Flüssigkeit entzogen und so wird der Kot noch fester.

    Wenn dein Freund auf Anhieb gutes Futter hinbekommt ist doch schön,

    als erschwerte Bedingung kannst du ja mal sagen, daß Vitamin D3 durch etwas anders als Lachs ersetzt werden müsste oder Zink und Kupfer mehr oder weniger reinsollten (docken beide an der gleichen Stellen an, daher ist bei Ungleichgewicht immer eines der Beiden benachteiligt).


    Mal sehen wie leicht er es dann noch findet...



    ...wenn es dann um Ausgleich von Feinheiten geht ist grundlegendes Wissen einfach unumgänglich und das kommt nicht ohne Lernen.

    Bierhefe bekommt amn auch in jedem Drogeriemarkt und im Supermarkt in der Nahrungsergänzungsecke...


    Ich nutze so ungefähr ein/zweimal im Jahr Bierhefe. Ansonsten finde ich B-Komplex-Kapseln sehr viel angenehmer und besser zu dosieren.

    Nebenbei sind die verschiedenen Präparate auch unterschiedlich zusammengesetzt. Daher kann auch mit verschiedenen B-Komplexen schon Abwechslung geschaffen werden, sowie Ausgleich der einzelnen B-Vitamine.

    Barf schmeckt gänzlich anders als Fleisch pur - also mach dich gedanklich auf Überraschungen gefasst.

    Muss nicht so sein, es kann sein, daß alles in Recordzeit für super-lecker befunden wird,

    kann aber auch sein, daß Barf nicht so dolle angenommen wird.


    Wenn du dir selber sicher bist, strahlst du das auch für deine Katze aus. Und somit nimmst du ihr auch etwaige Vorbehalte gegen Neues.



    Gefühlt geht die Umstellung bei den meisten sehr einfach.

    Rezept anmischen, hinstellen und umgestellt.

    Wenn es aber nicht so einfach gehen sollte sie nicht zu enttäuscht. Auch Katzen leben gerne nach: "Was der Bauer nicht kennt..."

    Hmm,

    aus meinem Gefühl würde ich sie nicht so schnell runterbremsen, ihr also nicht direkt die volle Dosis geben, sondern "einschleichen".


    Und der Gedanke von SiRu stimmt schon, jetzt an zwei Stellschrauben gleichzeitig zu drehen ist etwas diffiziler...


    Natürlich verstehe ich genau, daß du ihr nicht weiter schaden willst und möglichst mit einer Futterumstellung unterstützen möchtest.

    Aber ich wäre da jetzt langsamer, damit ihr Stoffwechsel sich an jeden Schritt anpassen kann und auch mitkommt.


    Jod gehört dennoch in jedes Futter - immer.

    Denn Jod ist auch für viele Vorgänge im Körper unverzichtbar.


    Nur über die Menge lässt sich noch reden, denn oft ist in Fertigfuttern sehr viel Jod enthalten.

    Hier können wir Einfluss auf die Menge der Zufuhr nehmen.


    Wenn du die Zeit (ein paar Wochen braucht es schon), die ihr jetzt zum Einstellen braucht

    zum erneuten Einlesen ins Barfen nutzt wäre doch euch beiden geholfen.