Beiträge von Sandra

    Huhu,
    Ich habe mir leztens ein älteres katzenbuch bei Ebay ersteigert, für 1€ und da stand ein wenig über Rohfütterung drin [Blockierte Grafik: http://www.fatvelvetbags.de/bilder/buecher/buch-24.jpg
    Katzen (Rassen, Erziehung und Pflege)


    Katzen haben sich ihren Platz als beliebtestes Haustier des menschen erobert. Das Leben mit einer Katze ist aber nicht immer eitel Sonnenschein. In diesem Buch wird versucht, möglichstviele Fragen, die sich im täglichen Zusammenleben mit diesen kleinen Individualisten ergeben können, zu beantworten.


    Buch und Zeit Verlag

    Kohlenhydrate:
    Sie sind wichtig für die Verdauung. Zucker und Stärke sind beispielsweise Kohlehydrate die sich in pflanzlicher Nahrung finden. Katzen die in der Nahrungsbeschaffung auf sich selbst gestellt sind, nehmen nur wenig Kohlenhydrate zu sich, die wenigen stammen aus den Mahlzeiten der Beutetiere. Wahrscheinlich könnten sie sogar ganz ohne. Kohlehydrate sind für Katzen nicht lebensnotwendig. Da sie aber gegen Darmträgheit vorbeugen, was vor allem nützlich ist wenn die Katze sehr träge und gemütlich ist sollten unserer Stubentiger einen gewissen kleinen Anteil in ihrem Futter vorfinden.

    Mineralstoffe und Spurenelemente:
    Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium, Fluor, Kobalt, Natrium, Magnesium, Eisen, Zink, Selen, Kupfer und Jod sind ebenfalls wichtig für die Ernährung unserer Miezen. Kalzium ist wichtig für stabile Knochen und starke Zähne. Eisen wird unter anderem benötigt um den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) zu bilden. Jod beeinflusst den Stoffwechseltätigkeit. Kupfer beeinflusst Pigmentierung, die Blutbildung und die Substanz des Bindegewebes. Selen sorgt gemeinsam mit dem Vitamin E, dass die Zellmembranen geschützt werden. Zink beeinflusst Enzyme, die für den Eiweiß- und Energiestoffwechsel wichtig sind. Auch der Fettstoffwechsel, die Haare und Knochen und die Haut werden durch eine wohl dosierte Menge Zink positiv beeinflusst. Magnesium wird für den Zellstoffwechsel benötigt. Mangan wirkt sich auf das Knochenwachstum aus. Fluor ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil von Knochen und Zähnen. Kobalt ist am Abbau von Purin beteiligt.

    Vitamine:
    An fast allen wichtigen Stoffwechselprozessen sind Vitamine beteiligt. Aber Vorsicht zu viel kann schädlich sein. Einige Vitamine wie C und E spielen eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Die lebenswichtigen Vitalstoffe teilt man in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine .A, D, E und K sind fettlöslich und werden im Körper gespeichert. Deshalb müssen sie nicht täglich dem Körper zugeführt werden. Wasserlösliche Vitamine wie C und sämtliche B- Vitamine sollten regelmäßig dem Körper zu geführt werden. Ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen ist nicht schlimm, da sie über den Urin ausgeschieden werden. Allerdings kann es bei einem Überschuss an fettlöslichen Vitaminen, die im Körper gespeichert sind, zu Gesundheitsschäden und sogar Vergiftungen kommen. Bei Vitamin A ist das der Fall, und deshalb sollten Katzen nicht zu häufig Leber bekommen, da sie sehr viel Vitamin A enthält. Es kann bei einem Überschuss des Vitamins zu übermäßigen Knochenwachstum und im schlimmsten Fall zu einer Verknöcherung der Wirbelsäule führen. Die Folgen sind Verkrüppelung und Lahmheit.
    Vitamin C kann von der Katze selbst hergestellt werden, daher braucht es in der Nahrung nicht in großen Mengen enthalten sein.

    Katzen benötigen eine Eiweißreiche Kost, es ist ein lebenswichtiger Nahrungsbestandteil. Fast alle Gewebe bestehen zu einem großen Teil aus diesem wichtigen Baustein. Haut, Haare, Nägel und Muskeln setzen sich fast nur aus Proteinen zusammen. Es liefert wertvolle Kalorien und es wird zum Aufbau einer kraftvollen Muskulatur unbedingt benötigt. Jedes Eiweiß besteht aus langen Ketten von Einzelbausteinen, man nennt sie Aminosäuren. Durch die Art und unterschiedliche Anordnung dieser Aminosäuren, entsteht jeweils verschiedene Arten von Eiweißen. Einige Aminosäuren kann der Organismus selbst herstellen, andere (die so genannten essenziellen oder unentbehrlichen Aminosäuren) kann er nicht selbst produzieren. Sie müssen daher unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden, sonst drohen in kürzester Zeit Mangelerscheinungen und Krankheit. Der Bedarf an Eiweiß ist bei Katzen sehr hoch und besonders tierisches Eiweiß, denn darin sind die so wichtigen Aminosäuren enthalten die der Körper nicht selbst produzieren kann. Vor allem sind die Aminosäuren Taurin und Arginin unentbehrlich, und müssen in großen Mengen mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie sind ausschließlich im tierischen Gewebe enthalten. Arginin unterstützt die Leber bei ihrer Entgiftungstätigkeit. Taurin ist für die Lichtrezeptoren in der Netzhaut von großer Bedeutung. Schon bei kurzzeitigen Taurinmangel kommt es zu bleibenden Netzhautschäden, bei längerem Mangel kann die Katze sogar Erblinden. Deshalb ist eine Vegetarische Ernährung oder eine Ernährung mit Hundefutter in jedem Fall ungeeignet und sehr gefährlich für die Katze.

    Leukose (FeLV)


    Der Erreger der Leukose ist das Felines Leukämie-Virus, abgekürzt FeLV. Es ist ein Retrovirus wie auch bei FIV, er stammt allerdings aus der Familie der Onkoviren, die für die Entstehung von Tumoren verantwortlich sein können. Katzen die sich infizieren genesen zu 40%, 30% werden chronische Träger und kann bei ihnen erneut ausbrechen, 30% sind dauerhaft krank und sterben. Die Krankheit kann unterschiedlich verlaufen, tumoral und nicht tumoral.


    Symptome der nicht tumoralen Form:


    - Anämie: Bei einer Anämie nimmt die Anzahl der roten Blutkörperchen ab, da durch sie der Sauerstoff transportiert wird werden die Schleimhäute blass und es kann zu beschleunigter Atmung und beschleunigter Herzschlagfrequenz kommen.


    - Leukopenie: Hierbei nimmt die Zahl der weißen Blutkörperchen ab. Weiße Blutkörperchen heißen auch Lymphozyten und können infizierte Zellen erkennen und zerstören.


    - Pancytopenie: Das ist die Kombination von beiden. Die Katze hat also eine Verminderung von roten und von weißen Blutkörperchen (Blutarmut).


    - Schwächung des Immunsystems. Bei Neugeborenen verbunden mit Schwund der Tymusdrüse. Bei erwachsenen Katzen führt die Immunschwäche zu vielen sekundären Krankheiten, wie Entzündungen des Zahnfleisch, des Mund- Nasenschleimhaut und Bindehäute der Augen und des Darms. Es können sich immer wiederkehrende Abszesse bilden.


    - Erkrankung der Nieren
    - Fehlgeburten
    - Entzündungen der Aderhaut in den Augen
    - Gelenkschädigungen


    Symptome der tumoralen Form: (kommt seltener vor)


    - Lymphosarkome (Lymphknotentumoren): Die Symtome variieren je nach dem wo der Tumor sitzt, häufig befinden sie sich im Darm, an den Nieren oder im Mediastinum, das ist das Mittelfell wo unter anderem Speise- und Luftröhre und auch die Aorta durchführen. Es trennt die beiden Lungenflügel von einander, wenn dort umfangreiche Geschwüre vorhanden sind beeinträchtigen sie die Atmung.


    Bei beiden Formen der Krankheit treten oft Störungen des Nervensystems auf, wie Gehirnentzündung, die sich durch einen starken Juckreiz im Gesicht äußert. Das Virus kann bis ins Knochenmark wandern, wenn es sich fest setzt bleibt es lebenslang vorhanden.


    Leukose ist ansteckend, sie wird über alle Körperausscheidungen übertragen (Tröpfcheninfektion). Es gibt keine ursächliche Behandlung und die Krankheit verläuft immer tödlich, in manchen Fällen erst nach mehreren Jahren. Da diese Krankheit nicht allein an den Symptomen diagnostiziert werden kann, da die Symptome sehr verschieden und umfangreich ausfallen können, muss bei einem Verdacht auf Leukose ein Test vorgenommen werden. Der empfiehlt sich auch vor einer Impfung, die auf jeden Fall gemacht werden sollte wenn die Katze nicht eine reine Wohnungskatze ist die keinen Kontakt zu Artgenossen hat. Man sagt die Impfung bietet einen 85% Schutz. Das heißt wenn eine gesunde geimpfte Katze in einer Gruppe infizierter Katzen lebt, also im ständigen Kontakt mit dem Virus, wird auch die Impfung die Katze nicht schützen können. Sie wird aber z.B. dem Freigänger, der mal eine infizierte Katze trifft vor dem Virus schützen. Wenn also die Katze keinem hohen Infektionsdruck ausgesetzt ist, bietet die Impfung einen sicheren Schutz. Wenn eine Katze ein positives Testergebnis hat, sollte sie von anderen gesunden Tieren isoliert werden und natürlich auch keinen Freigang genießen, höchstens wenn sie ein Freigehege hat, das für andere Katzen wirklich unzugänglich ist. Bei einer positiven Katze braucht man keine Impfung mehr vorzunehmen, da sie unnütz wäre und keine Wirkung zeigen würde.

    Ich denke das auch so eine einseitige Ernährung etwas langweilig für deine Miezen wäre, man möchte ja auch nicht jeden Tag Gulasch essen ;o) Und das eine abweckslungsreiche Ernährung gesünder ist, ist ja auch klar. Kennst du den Barfershop? Denn da bekommt man wirklich sehr abweckslungsreiche Fleischsorten, auch in kleinen Portionen, teilweise auch verschiedene Tiere komplett gewolft und demnächst soll es auch eintagskaninchen geben. Hier die Addi http://barfershop.de/

    Ich finde auch das sich das sehr interresant anhört, mich interessieren natürlich hauptsächlich die Wildkatzen :o) und Dortmund ist ja nicht ganz so weit weg, wenn ein paar Leutchen zusammenkommen, es nicht super teuer wird und der Termin passt, würde ich bzw. ich denke mein Mann wird wohl auch wollen, also wir gern auch kommen, das ist sicherlich serh informativ.

    Hallo,
    meine Leckermäulchen habe ich an Hühnerklein und Flügel gewöhnt, indem ich sie ein wenig mit ner Hühnerschere bearbeitet habe, so kommt das Knochenmark mehr herraus, es darf nur nicht zu klein werden, reicht auch ein wenig anknacksen und dann mit etwas erwärmten Wasser überschütten, dann richt es intensiver und wird lieber genommen. manchmal hilft es auch etwas Multivitaminpaste drauf zu streichen, für den Geschmack.

    - Rindfleisch
    - Rinderherz
    - Rinderleber
    - Rinderhack
    - Tatar
    - Putenfleisch
    - Putenmägen
    - Putenherzen
    - Putenleber
    - Hähnchenschenkel
    - Hühnerklein + Fleisch
    - Hähnchenfleisch
    - Hühnernmägen
    - Hühnerherzen
    - Hühnerleber
    - Kaninchen/Hase komplett
    - Kaninchenfleisch/Hasefleisch
    - Kaninchen oder Hasen Innereien
    - Wildfleisch
    - Heidschnucke Bauch, Herz, Schlund
    - Küken
    - Lachs
    - Krabben
    - Seelacks
    - Thunfisch

    Huhu,
    hab ne Frage an alle über 20% Barfer, rechnet ihr wirklich alle, alles genau aus oder machen es hier manche auch nach Gefühl, sprich, ich meine jetzt nicht hiervon ein bissel und davon ein bissel. Sondern das man schon weiß was wo zugefühgt werden sollte und wofür es gut ist, aber es trotzdem ohne ewig zu rechnen dosiert? Ich hab zwar schon einiges gelesen, doch mit der Rechnerei komme ich nicht klar, ich würde gern die Rohfütterung noch etwas mehr erhöhen, doch bin mir mit den Supplementen noch zu unsicher. Und bei 11 Katzen plus schwangere und Kitten, finde ich es echt total schwirig es genau auszurechnen, sie fressen ja nicht alle gleich viel.